Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Klatsche für Luckenwalderinnen in Rangsdorf

Handball/HV Luckenwalde, Frauen Klatsche für Luckenwalderinnen in Rangsdorf

Oberliga-Absteiger HV Luckenwalde bleibt in der Brandenburgliga der Frauen weiter punktlos und im Besitz der roten Laterne. Das Kreisderby bei Lok Rangsdorf verlor die Sieben von Trainer Ralf Granzow deutlich mit 12:35. Es gibt einiges aufzuarbeiten.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Medaillenhoffnungen in Luckenwalde

HVL-Coach Ralf Granzow ist bedient.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. In der Brandenburgliga sind die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) nach dem Spiel gegen Lok Rangsdorf um eine Niederlage reicher. Nach der 12:35 (7:19)-Klatsche sind die Handballerinnen aus der Nuthestadt mit 0:8 Punkten weiter im Besitz der roten Laterne.

Einseitiges Kreisderby in Rangsdorf

Es war ein Kreisderby, das einseitiger gar nicht verlaufen hätte können. Schon vor dem Anpfiff am Sonntag gab es eine Hiobsbotschaft für die Luckenwalder Mannschaft. Beim Warmlaufen verletzte sich Franziska Granzow an der Wade. Ein Einsatz kam nicht mehr infrage. Durch diesen Ausfall und das Fehlen von Elisabeth Trübenbach war von vornherein die Stabilität der Innenverteidigung gefährdet. Wollten die HVL-Handballerinnen aber alles an ihren seit Saisonbeginn bestehenden Personalprobleme festmachen, dann würden sie es sich zu einfach machen. Es fehlte auch am Kampfgeist.

Katastrophale Luckenwalder Chancenverwertung

Die Kreisstädterinnen ließen das Spiel der Rangsdorferinnen über sich ergehen. Die Chancenverwertung der Gäste war eine einzige Katastrophe. Am ehesten wurden noch Stephanie Granzow, die vom Siebenmeterpunkt fehlerfrei war, und der Neuzugang im HVL-Trikot, Nancy Baronick, den Anforderungen gerecht. Fest steht, die Luckenwalder Handballfrauen stecken in der Krise, und das nicht erst seit Sonntag.

Die Rangsdorfer Trainerin Serena Klucke war zufrieden. „Wir haben schon mit einem Sieg gerechnet, dass er aber fast ohne Gegenwehr so hoch ausfällt, das hatten wir nicht erwartet. Auch ohne die Neuzugänge hatten wir schon ein gutes Team. Wir wollen am Ende im oberen Tabellendrittel einkommen“, erklärte sie. HVL-Coach Ralf Granzow war dagegen nach der Partie in der Benke-Sporthalle restlos bedient. „So kann man diesem Gegner nicht beikommen“.

Seiner Sieben fehlten einfach die Mittel. So kann es nicht sein, dass ihre ehemalige Mannschaftskameradin Hannah Middendorf zum wiederholten Mal frei hochsteigt und aus zehn Metern in den Winkel trifft. „Ihre Gefährlichkeit war meinen Damen bekannt, darauf hätte man sich einstellen müssen“, sagte Granzow. Dass die HVL-Spielerin Karoline Nowotnick dreieinhalb Minuten vor dem Ende nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah, war nur noch einen Vermerk auf dem Spielprotokoll wert.

HVL-Trainer Granzow fordert im nächsten Spiel einen Sieg

Den Luckenwalder Ballwerferinnen und ihrem Trainerstab bleiben jetzt zwei Wochen Zeit, um die Fehler der Partie in Rangsdorf aufzuarbeiten. Dann kommt Falkensee in die Fläminghalle. „Da muss ohne wenn und aber ein Sieg her“, fordert Granzow.

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.