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LHC feiert ersten Saisonsieg in der Oberliga

Handball LHC feiert ersten Saisonsieg in der Oberliga

Der Ludwigsfelder Handball-Club gewinnt in der Ostsee-Spree-Liga zu Hause gegen den SV Brandenburg-West mit 36:29. Jetzt folgt die Partie bei einem Gegner, dem der Ludwigsfelder Gegner großes Potential bescheinigt.

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Der LHC konnte einen Heimsieg feiern.

Quelle: foto: julius frick

Ludwigsfelde. Am Ende war sie groß, die Erleichterung auf dem Parkett der Stadtsporthalle, auch bei Michael Jantzen. „Klar, wir standen ja nach dem Ausrutscher im ersten Spiel schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand", sagt der Coach des Ludwigsfelder HC, der am Sonnabend durch den 36:29 (20:12)-Heimsieg mit seinem Team den ersten Punktgewinn in dieser Saison in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree verbuchen konnte.

„Das war eine tolle Leistung von allen, eine komplette Mannschaftsleistung“, lobte Jantzen. Die erste Ligapartie hatte der LHC in Bad Doberan verloren – bei einer neuerlichen Niederlage gegen eine der Mannschaften, die nominell nicht den absoluten Topteams der Liga zuzuordnen ist, hätte ein Fehlstart gedroht. 2:2 Punkte hat Ludwigsfelde nun auf dem Konto und rangiert im Mittelfeld der Liga, deren Kräfteverhältnisse durch die neu eingegliederten Absteiger Stralsunder HV, HSV Usedom und Füchse Berlin II kräftig durchgemischt worden sind.

Gegen Brandenburg konnte sich der LHC nach einer ausgeglichenen Startphase bis zur Halbzeitpause einen Acht-Tore-Vorsprung erarbeiten. „Eine Vorentscheidung war das trotzdem nicht“, sagt Jantzen, „denn Brandenburg steckt nie auf und kann auch nach einem Rückstand wieder zurückkehren, das haben wir ja in der vergangenen Saison selber erlebt.“ In der Spielzeit 2015/16 hatte Ludwigsfelde zu Hause gegen das Team aus der Havelstadt eine deutliche Führung nach der Pause fast noch verspielt. Am Sonnabend aber brachte der LHC den Sieg sicher ins Ziel. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie 60 Minuten konzentriert durchspielen kann“, sagt Jantzen, „und das, obwohl wir mit einem dezimierten Kader antreten mussten.“ Ein Wermutstropfen sei aber die blaue Karte für Steffen Knaack gewesen, der mindestens zwei Wochen gesperrt sein wird.

Knaack wird nicht spielen können, wenn der LHC am kommenden Sonnabend beim Lausitzer HC Cottbus (Start: 19 Uhr) antreten wird. „Der Gegner ist zu Hause eine Macht. Im ersten Spiel haben sie Stralsund geschlagen und die sind für mich in dieser Spielzeit der haushohe Favorit. Cottbus hat ein Riesenpotenzial.“

Von Lars Sittig

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