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LHC mit Heimsieg gegen Altlandsberg

Handball LHC mit Heimsieg gegen Altlandsberg

Ludwigsfelde ringt in der Handball-Oberliga eines Spitzenteams nieder und landet den erhofften Big Point. Der Trainer hofft nun gegen den nächsten Liga-Kontrahenten auf einen positiven Effekt.

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Grund zum Jubeln gab es für die Fans des LHC.

Quelle: foto: Wolfgang Rose

Ludwigsfelde. Am Ende wurde es noch einmal dramatisch, jede Sekunde zählte – als endlich die Schlusssirene dröhnte, konnte man aber beim Ludwigsfelder HC einen enorm wichtigen Heimsieg feiern: „Das war der erhoffte Big Point“, sagte LHC-Trainer Michael Jantzen nach dem 29:28 (16:10)-Erfolg gegen den MTV 1860 Altlandsberg, „für die Mannschaft war es eine große Erleichterung, eines der Topteams geschlagen zu haben. Man hat gemerkt, dass eine Last abgefallen ist.“

Zuvor hatte Ludwigsfelde in der Stadtsporthalle den MTV – vor der Partie Tabellenzweiter der Handball-Oberliga Ostsee-Spree – niedergerungen. Nach einer deutlichen Führung am Ende der ersten Spielhälfte hatte sich Altlandsberg wieder zurück ins Spiel gekämpft. „Wir hatten in der ersten Halbzeit ganz starke Phasen“, urteilte Jantzen, „wir hätten sogar höher führen können oder sogar müssen. Nach der Pause haben wir dann aber den Faden verloren und der Gegner ist stärker geworden.“

Die Konsequenz: Der MTV glich aus – nun aber fand Ludwigsfelde wieder den roten Faden im Spiel und erarbeitete sich einen Vier-Tore-Vorsprung. Trotzdem aber spitzte sich die Partie in den letzten Minuten noch einmal zu, auch wegen einiger Zeitstrafen für das Heimteam. Einen psychologischen Wirkungstreffer setzte Philipp Gohl, als er in der Schlussphase in doppelter Unterzahl ein schönes Tor für den LHC erzielte. „Das war ein Knackpunkt“, vermutete Jantzen.

Für das Ludwigsfelder Ensemble, das sich in der Tabelle durch den Sieg vom zehnten auf den neunten Rang verbesserte, steht nun in der Liga das nächste Duell mit einem der Spitzenteams auf dem Spielplan: Am 19. November tritt der LHC beim neuen Tabellenzweiten Grünheider SV (Start: 18.30 Uhr) an. Am kommenden Wochenende tritt Ludwigsfelde im Landespokal zunächst in Lychen an, erster Gegner beim Viertelfinal-Final-Four ist Gastgeber Berolina (Start: 16 Uhr).

Für das Spiel in Grünheide erhofft sich Trainer Jantzen auch eine psychologische Langzeitwirkung des Heimsieges gegen Altlandsberg: „Das wird das gleiche Spiel in Grün. Es war wichtig, dass die Mannschaft gesehen hat, dass jeder Gegner schlagbar ist.“

Von MAZ

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