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Lehrstunde für Aufsteiger Luckenwalde

Handball, Oberliga Ostsee-Spree Frauen Lehrstunde für Aufsteiger Luckenwalde

Wieder eine Lehrstunde für die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL). Gegen das Spitzenteam der Oberliga Ostsee-Spree war der Aufsteiger mit 18:30 chancenlos. Dennoch sah HVL-Coach positive Ansätze für die Zukunft.

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Hannah Middendorf (vorn, HVL) sucht die Lücke in der Abwehr der Gäste aus Berlin.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Für die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) war der BFC Preussen der erwartet schwere Brocken. Die Sieben von Trainer Ralf Granzow unterlag in der Fläminghalle dem Tabellenzweiten der Oberliga Ostsee-Spree aus Berlin mit 18:30 (8:14).

Die Gäste übernahmen am Samstagnachmittag sofort das Kommando. Sie gingen mit 2:0 in Führung und gaben diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Die Zuschauer hatte während der gesamten 60 Spielminuten nie einen ernsthaften Zweifel, dass für den Titelanwärter aus der Hauptstadt etwas schief gehen könnte. Eigentlich ging es für die Einheimischen nur um Schadensbegrenzung. Pfosten, Latte und eine hervorragend aufgelegte Luckenwalder Torhüterin Claudia Mager verhinderten in den ersten zehn Minuten (2:4) einen höheren Rückstand.

Mit 4:6 und 5:7 blieben die Luckenwalderinnen bis zur Halbzeit in Reichweite. Die stärkste Zeit nach der Halbzeit (8:14 aus Sicht der Gastgeberinnen) hatte die HVL-Sieben im zweiten Spielabschnitt, als ihr zwischen der 41. und 49. Spielminute sechs Tore gelangen und sie zeitweilig auf 14:19, 16:21 und 17:22 verkürzte.

„Da haben wir Probleme bekommen“, gab die 36-jährige ehemalige Bundesligahandballerin Michaela Hofmann bei Blomberg-Lippe zu. „Ich habe eigentlich da 2012 meine Karriere beendet. Nach meinen drei Kindern (ein Sohn und Zwillinge) hat mir der Handball gefehlt. Nun bin ich seit Saisonbeginn bei den Preussen in Berlin gelandet. Nach dem dritten Rang im Vorjahr kann die Tendenz nur in Richtung erster Tabellenplatz zeigen“, sagt die neunfache Torschützin in dieser Partie gegen den Aufsteiger aus Luckenwalde.

Die letzten zehn Minuten am Samstag gehörten ausnahmslos den Gästen, die mit einiger Unterstützung der beiden Schiedsrichter etwas für ihr Torkonto taten. „Da gab es so fünf oder sechs Situationen, mit denen ich nicht einverstanden war. Ich bin überhaupt von den Schiedsrichterleistungen in dieser Liga enttäuscht. Aber vielleicht haben wir als Neuling einen negativen Bonus“, merkte der Luckenwalder Coach an. „Wir können aber auch in jedem Spiel lernen. Die Phasen, wo wir mithalten können, werden immer länger. Es sind alle Spielerinnen mit Spaß und Freude dabei und wenn wir so weitermachen, werden wir auch die nötigen Punkte holen. Nur um den Klassenerhalt geht es für uns im Moment. Die Großen in dieser Liga haben wir in der Hinrunde gespielt. Jetzt ist alles möglich, wenn wir uns weiter steigern können“, erklärt Ralf Granzow.

Seiner Mannschaft konnte er am Sonnabend keinen Vorwurf machen. „Sie hat den krankheitsbedingten Ausfall von Lisa Bogdan kompensiert.“ Auch der Neuzugang Marie Demps, die mit sechs Toren erfolgreichste HVL-Werferin war, findet sich im Team immer besser zurecht.

Von Horst Kupfer

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