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Luckenwalder Rettungsschwimmer wieder Meister

Sechster Titelgewinn Luckenwalder Rettungsschwimmer wieder Meister

Freunde, Familienangehörige und Unterstützer bereiteten am Sonntag den erfolgreichen Rettungssportlern der DLRG Luckenwalde bei ihrer Rückkehr aus Bamberg (Bayern) einen begeisterten Empfang. Sie hatten dort am Wochenende ihre Mission erfüllt. Der DLRG-Stadtverband Luckenwalde ist wieder deutscher Clubmeister.

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Luckenwalde. 119 Teams aus 18 Landesverbänden kämpften bei der 41. nationalen Titelkämpfer der Rettungssportler um Medaillen und Punkte. Die Luckenwalder hatten einen Kampfauftrag. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr sollten sie den Pott wieder an die Nuthe holen. Dies gelang ihnen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung aller 52 Sportler ermöglichte den erneuten Titelgewinn. Auf drei Athleten, die sich für die DM qualifiziert hatten, mussten die Luckenwalder am Wochenende krankheitsbedingt verzichten. Sie wurden aber durch andere Rettungssportler würdig vertreten.

Der erste Wettkampftag brachte durch herausragende Ergebnisse der Altersklassenstaffeln einen respektablen 26 Punktevorsprung auf Titelverteidiger Beckum-Lippetal. Die Mädchen der Altersklasse 12 in der Besetzung Lisa Lüdke, Lara Buchner, Lara Wendel, Julia Schneider und Linda Mill wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit Vorsprung den Meistertitel. Zusätzlich stellten sie in der Rettungsstaffel einen neuen deutschen Rekord auf. Die Jungen der AK 13/14 mit Thomas Herrmann, Maximilian Eppinger, Canice Kleinert, Pascal Walbrach und Max Hedt bewiesen Mannschafts- und Kampfgeist. Bei den Landesmeisterschaften waren sie Zweiter hinter dem Team aus Oder-Spree. Am Wochenende wurde der Spieß umgedreht. Sie erkämpften den DM-Titel vor Oder-Spree. Nick Bessin, Jonas Brunkow, Ole Kother, Max Stern und Janko Werner gehörten zum Team der AK 12 männlich. Sie sind Vizemeistertitel. Sehr knapp an den Medaillen vorbei, schwammen die Mädels der AK 13/14, 17/18 und die Herrenmannschaft. Sie belegten die Plätze vier beziehungsweise fünf.

Am zweiten Wettkampftag zeigten die Luckenwalder ihr Leistungsvermögen in den Einzelwettkämpfen beim Mehrkampf. Thomas Herrmann wurde überraschend deutscher Meister. Nach dem Kampf im Wasser, noch auf Platz zwei liegend, konzentrierte er sich auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HWL) an einer Phantompuppe. Hier zeigte er mit starken Nerven wie eine Person richtig wiederbelebt wird. Alle Luckenwalder waren in dieser Wettkampfdisziplin erfolgreich. Jeder Sportler muss hier ab der AK 13/14 acht Zyklen lang je 30 Herzdruckmassagen und zwei Atemspenden absolvieren. Bei ihren Trainerinnen Birgit Bode, Annabell Stachowiak sowie Carmen Seier müssen das alle Luckenwalder sehr gut gelernt haben.

Über eine Silbermedaille konnte sich die elfjährige Lara Buchner freuen. Die Sportler der offenen Altersklasse erschwammen zum Ende der Wettkämpfe noch zwei Medaillen. In der Disziplin 100-Meter-Retten mit Flossen gewannen nach großem Kampf Laura Ernicke und Kevin Lehr jeweils Bronze.

Getrübt wurde der insgesamt gute Eindruck von den Titelkämpfen auch in diesem Jahr wieder von vielen Strafpunkten, Disqualifikationen und strittigen Entscheidungen des Wettkampfgerichtes. Davon betroffen war auch ein Luckenwalder. Nach Regelwerk hätte Nick Bessin (AK 12) die Bronzemedaille bekommen müssen. Am Ende landete er nach einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsgerichtes auf dem undankbaren 4. Platz.

Insgesamt fielen allen Trainern die Erfolge in den Altersklassen 12 und 13/14 auf. Hier wirken sich die optimierten Trainingspläne von Landestrainer Peter Zschille positiv aus. Die Leistungsdichte in den oberen Altersklassen ist weiter enorm gewachsen. „Den deutschen Meistertitel hat sich unsere Mannschaft durch zielstrebiges Training und gelebten Teamgeist verdient. Der Verein ist stolz auf die Leistungen der Sportler, aber auch auf das Wirken aller beteiligten Trainer und Betreuer. Besonderen Dank geht an Peter Zschille, der leidenschaftlich das Luckenwalder Team auf Platz eins zurückführte“, sagte Daniel Kuhrmann, der Vorsitzende des DLRG-Stadtverbandes Luckenwalde.

Knapp siegte die Mannschaft aus der Nuthestadt vor den Teams aus Halle-Saale (Sachsen-Anhalt) und Beckum-Lippetal (Westfalen). In der Landesverbandswertung belegten die Brandenburger hinter Westfalen und Sachsen-Anhalt den 3. Platz.

MAZ

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