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Luckenwalder Ringer auf Modernisierungskurs

1. Luckenwalder SC Luckenwalder Ringer auf Modernisierungskurs

Mit neuem Vorstand und neuen Ideen startet der 1. LSC in eine Zukunft ohne Bundesliga. In dieser Woche präsentierte der Club seine Ziele und die Mannschaft.

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Eine Mischung aus Jungspunden und erfahrenen Kämpfern geht ab September für den 1. Luckenwalder SC in der Oberliga Mitteldeutschland, Staffel A, auf Punktejagd.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Oberliga statt Bundesliga, heißt es ab September für die Luckenwalder Ringer. Daran muss sich der eine oder andere hierzulande erst mal gewöhnen. Nach 25 Jahren in der Beletage des deutschen Ringkampfsportes startet der Luckenwalder Traditionsclub nach den Schockwellen seines wirtschaftlich bedingten Rückzugs aus der Bundesliga den sportlichen Neuanfang. Der erfolgt im Herbst drei Klassen tiefer in der Oberliga. Anfang dieser Woche präsentierte der LSC seine Mannschaft für die Saison 2016 der Öffentlichkeit. Das Team setzt sich aus jungen Kämpfern und einigen teilweise bundesligaerfahrenen Sportlern des Clubs zusammen.

LSC-Präsident Levermann stimmt Team ein

Eingestimmt auf die Oberligasaison und die zukünftigen Aufgaben im Verein wurden die Luckenwalder Ringer am Montagabend von Jörn Levermann. Der 58-Jährige ist seit kurzem neuer LSC-Präsident. Er tritt die Nachfolge von Christian Buddeweg an, der für das Luckenwalder Bundesliga-Aus und der damit verbundenen Insolvenz der Nelson GmbH, die die Bundesligakämpfe des Vereins managte, die Verantwortung übernahm. Buddeweg stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Es war nicht die einzige Personalentscheidung, die in den zurückliegenden Wochen getroffen wurde. Der Verein hat sich auf seiner Mitgliederversammlung im Juni neu aufgestellt. Neben Präsident Levermann tragen nun Erik Scheidler (Vizepräsident und Führung der Geschäfte), Christiane Bankert (Schatzmeisterin), Michael Stärk (Jugendwart), Felix Menzel (Abteilungsleiter Ringen), Dirk Schommert (Abteilungsleiter Kraftsport) und Stephan Braschke (Oberligamannschaftsleiter und Öffentlichkeitsarbeit) als Vorstandsmitglieder Verantwortung.

Ringen soll am Traditionsstandort attraktiver werden

Mit dem neuen Personal an der Spitze des Traditionsclubs soll auch eine neue Zeitrechnung eingeläutet werden. „Es gilt, verkrustete Strukturen aufzubrechen und alte Zöpfe abzuschneiden“, erklärt Präsident Levermann. Die Sportart Ringen soll am Traditionsstandort Luckenwalde wieder attraktiver gemacht werden. Der LSC will sich außerdem ein modernes Image geben. Levermann weiß, dass dies alles nicht von heute auf morgen umsetzbar ist. „Es sind Visionen, vielleicht ist es auch ein Wunschtraum, aber der LSC hat Potenzial, in Zukunft wieder eine herausragende Position auf der Landkarte des Ringens in Deutschland einzunehmen“, sagt der Vereinspräsident.

In den nächsten Jahren allerdings erst mal ohne Bundesliga. Eine Rückkehr der Luckenwalder in die höchste Mannschaftskampfklasse Deutschlands wird nicht angestrebt. Um jeden Preis schon gar nicht.

Aufstieg ist nicht das Saisonziel der LSC-Oberligariege

Saisonziel der Oberligamannschaft des Luckenwalder SC ist nicht der sofortige Aufstieg in die Regionalliga. „Wichtig ist, dass die Jungs Spaß am Ringen haben, sich als Team präsentieren und den Zuschauern in der Fläminghalle attraktive Kämpfe bieten“, sagt Levermann.

Von Frank Neßler

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