Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Luckenwalder Ringer auf Wettkampfreise

Trainingslager in Litauen Luckenwalder Ringer auf Wettkampfreise

Zwei Turniersiege und eine Bronzemedaille sind die Ausbeute eines Ausflugs der Luckenwalder Delegation nach Litauen. Es ist schon zur Tradition geworden, dass Kadettenringer des Leistungszentrums der Nuthestadt im Herbst auf die weite Reise gehen. In Klaipeda nehmen sie an einem internationalen Trainingslager mit anschließendem Turnier teil. In diesem Jahr machten sich sieben Luckenwalder Sportler, Nachwuchstrainer Schmiedeck und Lehrertrainer Bock auf die 1200 Kilometer lange Tour.

Voriger Artikel
Neue Trainerin besteht Feuertaufe
Nächster Artikel
Seniorenfußballer feiern Sieg in Thüringen

Luckenwalde. Am Trainingslager in Klaipeda nahmen junge Mattenfüchse aus sieben Nationen teil. Die Übungen wurden in gekonnter Weise vom russischen Trainer Andrej Ledik geleitet. In der Freizeit sprangen die Luckenwalder in die Fluten der Ostsee, zogen auf einer Eisbahn ihre Kurven und führten ein Bowlingturnier durch, aus dem Deward Stier als Meister hervorging.

Auf den Matten ging es heiß her. Im Limit bis 50 Kilogramm, es gab einen Bonus von einem Kilogramm, kämpften zwei Luckenwalder Ringer. Justus Wydmuch gewann seine erste Begegnung. Im weiteren Turnierverlauf zeigte sich aber, dass er in dieser Gewichtsklasse noch nicht angekommen ist. Wydmuch verlor seine zweite Begegnung und war aus dem Turnier.

Anders Tom Laerz. Er ging fünfmal auf die Matte, gewann alle diese Kämpfe und wurde Turniersieger.

Deward Stier kämpfte in der Kategorie bis 59 Kilogramm. In der 2. Bundesliga gehört er zum Kader von Werdau. Dort tritt er im 55-Kilo-Limit an. Dies ist dem Berliner in Litauen nicht gut bekommen. Er war noch nicht der Alte und schied vorzeitig aus.

In der Klasse bis 63 Kilogramm kämpfte sich Waleri Syrissow ins kleine Finale. Hier traten alte Fehler wieder zum Vorschein. Er verlor und wurde Fünfter. Johnny Roßbach ist nach langer Verletzung noch nicht fit. Nach einem Sieg unterlag er einem Kämpfer aus Dagestan. Auch er hatte mit den Entscheidungen in seiner Gewichtsklasse nichts mehr zu tun.

Nach zwei Siegen im Limit bis 69 Kilogramm machte auch Sebastian Nehls längst vergessen geglaubte Fehler. Er unterlag im Halbfinale dem Ungarn Szel. Im Kampf um die Bronzemedaille fand der Warnemünder dann zu seiner Linie und gewann.

Eine starke Vorstellung lieferte im Limit bis 85 Kilogramm Ilja Matuhin ab. Nach klaren Siegen musste er im Halbfinale gegen den Brandenburg-Cup-Sieger, einem Litauer, antreten. Eine spannende Begegnung, die der Luckenwalder für sich entschied. Im Finale besiegte Matuhin einen Sportler aus Weißrussland. Der Luckenwalder wurde damit Turniersieger.

Mit zwei Turniersiegen und einem dritten Rang ist Trainer Olaf Bock recht zufrieden. Die technisch-taktischen Fehler ihrer Schützlinge wurden vom Trainergespann schnell ausgewertet. Die Arbeit der nächsten Wochen auf den Matten in der heimischen Halle wird auf ihre Beseitigung ausgerichtet sein.

Von Manfred Jura

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.

Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.