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Luckenwalder Ringer im Reisestress

Ringen: Bundesliga, Endrunde Luckenwalder Ringer im Reisestress

Die Ringer des Luckenwalder SC empfangen am Sonnabend den ASV Nendingen in der Fläminghalle. Bereits am Sonntag geht die Reise nach Mainz.

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Der letzte Heimkampf des Jahres steht für die Luckenwalder Bundesligaringer am Sonnaend auf dem Programm.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Einen Doppelkampftag, der es in sich hat, bestreiten die Luckenwalder Bundesligaringer am Wochenende. Zum Auftakt der Rückrunde in der Playoff-Gruppe B empfangen die LSC-Recken am Samstagabend den Titelverteidiger ASV Nendingen. Aufgrund des Mammutprogramms an diesem Wochenende verständigten sich beide Vereine darauf, ihren Kampf vorzuziehen. Er beginnt am Samstagabend nun bereits um 18 Uhr in der Luckenwalder Fläminghalle. Die Tore der Sportstätte werden für die Zuschauer um 16.30 Uhr geöffnet. Das Wiegen der Ringer findet um 17.15 Uhr statt. Anschließend und in der Kampfpause unterhält die Band „B-Ware“ das Publikum in der Fläminghalle.

Sportlich gesehen kommt für die Ringer aus Luckenwalde das Beste zum Schluss. Im letzten Heimkampf des Jahres empfangen sie den amtierenden Meister und erneuten Titelanwärter aus Nendingen. „Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung und würden uns zum Abschlusskampf der Saison noch einmal eine volle Halle wünschen“, heißt es auf der Homepage des Luckenwalder.

Das klingt fast schon wie ein Abgesang auf die Meisterschaftsserie. Doch noch haben die Luckenwalder Ringer Chancen auf das Erreichen des Halbfinals. Dies würde einen weiteren Heimkampf für den LSC im Januar zur Folge haben. Allerdings sind die Chancen darauf nach der 11:20-Heimniederlage vom Sonntag gegen den KSV Aalen gesunken. Erschwerend wirkt sich aus, dass die Luckenwalder Trainer Andreas Zabel und Jörn Levermann nicht mehr ihre auf dem Papier stärkste Mannschaft auf die Matte schicken können. Einige ausländische Leistungsträger fallen aufgrund der Olympiavorbereitungen in ihren Heimatländern für Rio de Janeiro im kommenden Jahr an diesem Wochenende aus. Hinzu kommt ein angeschlagener Michel Schneider, der sich am Sonntag am Fuß verletzte.

Trotz der schlechten Personalprognosen sieht Andreas Zabel den Verlauf der Meisterschaftsserie für die Luckenwalder durchaus positiv. „Wir hatten im Vorfeld der Meisterschaftsserie nie darüber nachgedacht, ob wir das Halbfinale erreichen. Unser Ziel war immer die Endrunde gewesen“, sagte er. Nach dem Sieg in der Playoff-Gruppe über Mainz war eine realistische Halbfinalchance für die Luckenwalder aber auf einmal da. „Dafür hätten wir Aalen schlagen müssen, aber davon waren wir am Sonntag weit weg“, erklärte Zabel. Aus seiner Sicht ist es jedoch nicht die Riesenenttäuschung, wenn die Luckenwalder das Halbfinale nicht erreichen.

Gegen Nendingen haben die LSC-Ringer ganz klar die Außenseiterrolle inne. Den Hinkampf verloren sie deutlich. Beim ASV zogen die Luckenwalder zum Auftakt der Playoff-Runde mit 8:20 den Kürzeren. Dass die Gastgeber am Sonnabend gegen den haushohen Favoriten aus dem Südwesten Deutschlands als Sieger von der Matte gehen werden, ist bei der Kräfteverteilung eher unwahrscheinlich. Zabel erwartet dennoch einen großen Kampf seiner Jungs gegen Nendingen. „Wir wollen uns vorm Heimpublikum noch einmal gut präsentieren. Dies ist uns in diesem Jahr schon mehrfach gut gelungen“, sagte der LSC-Coach.

Die zweite Wettkampfaufgabe des Wochenendes wird für die Luckenwalder nicht leichter werden. Sie reisen am Sonntag zum ASV Mainz. Die Gastgeber werden sich für die 15:10-Hinrundenniederlage revanchieren wollen, doch die Luckenwalder sind in der Karnevalshochburg nicht chancenlos. Dies hat die knappe 14:16-Auswärtsniederlage in der Gruppenphase gezeigt. Um das Tor zum Halbfinale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft wieder weiter aufzustoßen, wäre ein erneuter Sieg der Luckenwalder gegen Mainz von enormer Bedeutung. Der Traum der LSC-Ringer vom Erreichen der Vorschlussrunde würde im Falle eines Auswärtserfolges am Sonntag weiterleben.

Von Frank Neßler

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