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Luckenwalder SC: Abschied aus der Bundesliga

Sport in Brandenburg Luckenwalder SC: Abschied aus der Bundesliga

Ein „harter Schlag“ für eine erfolg- und traditionsreiche Sportart in Brandenburg: Der Luckenwalder SC zieht seine Ringer aus der 1. Bundesliga zurück. Dieser schmerzhafte Schritt hat handfeste Gründe.

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Emanuel Krause (in rot) vom Luckenwalder SC.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Der 1. Luckenwalder SC muss seine Mannschaft aus der Ringer-Bundesliga zurückziehen. Obwohl am Dienstagabend noch die entscheidende Krisensitzung ausstünde, sei die Tendenz klar, sagte der Vereins-Vorsitzende Christian Buddeweg.

Finanzielle Gründe

Die Abgänge von Top-Athleten und die sich negativ entwickelnde finanzielle Situation seien Gründe für den Rückzug. Trainer Andreas Zabel hatte schon Ende vorigen Jahres aus privaten und beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt.

„Harter Schlag für Sportler und Fans“

Der Ringerverband Brandenburg bedauerte die Entscheidung der Vereinsführung. «Die einzige ostdeutsche Ringermannschaft, die seit 25 Jahren ununterbrochen in der 1. Bundesliga gekämpft hat, verlässt das Oberhaus des deutschen Ringkampfsportes. Das ist ein harter Schlag für die Sportler und Fans», heißt es in einer Erklärung vom Dienstag. Sportliche Gründe seien hierfür nicht ersichtlich. In der vergangenen Saison seien die Luckenwalder Ringer über sich hinaus gewachsen.

Für die Region „sehr schade“

«Für die Region ist das sehr schade, aber wenn die wirtschaftliche Kraft nicht reicht, muss man die Reißleine ziehen», sagte Andreas Gerlach, der Geschäftsführer des Landessportbundes Brandenburg. Er verwies aber darauf, dass die Zukunft als Leistungs-Nachwuchszentrum für Ringen nichts mit dem Rückzug aus der Bundesliga zu tun habe.

Von dpa

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