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Luckenwalder Volleyballer sind Tabellenführer

Zwei Auswärtssiege Luckenwalder Volleyballer sind Tabellenführer

Zwei Auswärtserfolge bescheren den Luckenwalder Landesliga-Volleyballern die Tabellenführung in der Staffel Nord. Sie besiegten am Sonnabend Lindow Gransee II mit 3:0 und die gastgebende Spielgemeinschaft Prieros/Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:2.

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Luckenwalde. Voller Neugierde fuhren die Luckenwalder nach Königs Wusterhausen zu den Spitzentreffen. Die ersten drei Teams der Landesliga Nord trafen sich am 3. Spieltag aufeinander. Als Neulinge gegen die bis dahin ungeschlagenen Teams zu gewinnen, sollte für die Luckenwalder ein schweres Unterfangen werden. Zumal ihnen mit dem wiedererstarkten Toni Haase ein Spieler fehlte, der zuletzt ein Punktgarant auf der Außenposition war.

Einen Auftakt nach Maß hatten die Luckenwalder im ersten Satz gegen Gransee. Es klappte einfach alles. Nach gerade mal zehn Minuten deklassierte der LVC den Gegner mit 25:13.Einen guten Einstand hatte dabei Tim Littschwager. In den darauffolgenden Sätzen hielten die Nordbrandenburger besser mit. Die 25:22- und 25:22-Erfolge des LVC-Sextetts waren aber kaum gefährdet.

Der zweite Unbekannte war am Sonnabend die gastgebende Spielgemeinschaft aus Prieros/Königswusterhausen. Geringfügig älter als die LVC-Volleyballer, jedoch bestückt mit Spielern, die fast alle das Einmaleins des Volleyballs bei den bundesligaerfahrenen Netzhoppers erlernten, ging es am Netz heiß, aber fair zur Sache. Den besseren Start erwischten die Hausherren. Mit 25:19 gewannen sie den ersten Durchgang. Dabei gelang ihnen fast ein fehlerfreier Satz. Der LVC fand in dieser Phase der Begegnung nicht ins Spiel.

Mit dem Seitenwechsel drehten sich aber auch die Machtverhältnisse. Robert Müller und Lucas Grofe demonstrierten auf der Spielhälfte mit der längeren Anlaufzone ihre Aufschlagstärke. Auch spielerisch überzeugend dank Sven Belitz und Patrick Mamerow war der LVC wieder im Match. Der zweite Satz wurde deutlich mit 25:15 vom LVC gewonnen.

Erneuter Seitenwechsel. Wieder entfiel die Anlaufmöglichkeit für die Luckenwalder. Dadurch fehlte der Druck. Die Gastgeber bauten solide auf, um ihren zwei Meter großen Diagonalangreifer immer wieder ins Spiel zu bringen. Gegen ihn fanden die Luckenwalder keine Mittel. Sie gaben den dritten Satz klar mit 16:25 ab.

Bis Mitte des darauffolgenden Durchgangs lieferten beide Teams großen Volleyballsport ab. Auf Luckenwalder Seite demonstrierte Patrick Reimann seine enormen athletischen Fähigkeiten. Sprungkraft, Schlaghärte und Schnelligkeit standen für sein Spiel. Dieses hielt jedoch die SG-Volleyballer nicht davon ab, einen kleinen Vorsprung zu erspielen.

Wofür man einen guten Kapitän benötigt, zeigte sich in den letzten 20 Minuten des Spiels. Kurz vor der Niederlage führte Richard Dalbock sein Team zum Matchgewinn. Ehrgeiz und Begeisterung vervollständigten seine sportliche Topleistung. Im schon verloren geglaubten vierten Satz rissen die LVC-Männer das Ruder herum. Großen Anteil daran hatte Marcel Baron, der sich nun im Block besser auf den SG-Diagonalangreifer eingestellt hatte. Mit 25:22 gingen die Luckenwalder vom Netz.

Im alles entscheidenden fünften Satz war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen.Von Beginn an war das LVC-Team besser. Libero Tai Tran bereitete mit guter Annahme und Abwehrarbeit das vor, was seine Teamkollegen dann vollendeten.
Der viel umjubelte Matchgewinn katapultierte den LVC an die Tabellenspitze. Dieser Erfolg sollte den Luckenwaldern viel Motivation für die Zukunft geben. ne

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