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Luckenwalder drehen den Spieß um

Luckenwalder Handballer besiegen Rot-Weiß Friedland mit 28:25 Luckenwalder drehen den Spieß um

Die Männer der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) sind erfolgreich in die Saison gestartet. Sie besiegten am Sonnabend Rot-Weiß Friedland mit 28:25. Damit revanchierten sich die Luckenwalder für die beiden Niederlagen der Vorsaison. Sie drehten den Spieß um.

Luckenwalde. Die Verbandsligamänner der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) kamen am Samstagabend in der Fläminghalle zu einem 28:25 (12:12)-Erfolg gegen den SSV Rot-Weiß Friedland. Sie können damit auf einen erfolgreichen Saisonstart verweisen.

Mit den Gästen aus Friedland hatten die Luckenwalder noch eine Rechnung offen. Beide Spiele der Vorsaison gingen verloren. Im dritten Anlauf verbuchten die Luckenwalder Handballer nun einen Sieg. So haben sie nach dem ersten Spieltag der Saison 2015/16 in der Verbandsliga Süd die ersten beiden Punkte im Kasten.

Es war ein Erfolg mit Ansage. „Wir müssen den Kampf annehmen und unsere Angriffshandlungen erfolgreich abschließen, dann haben wir gegen Friedland eine Siegchance“, verriet HVL-Trainer Reiner Schulz vor der sonnabendlichen Paarung. Der erste Punkt wurde zur Zufriedenheit von seinen Männern erledigt, der zweite nur bedingt. „Wir hätten locker 35 Tore werfen können, sogar müssen“, war Schulz nicht ganz mit der Chancenauswertung seiner Schützlinge zufrieden. Wichtig war letztendlich der Erfolg gegen den selbst ernannten Aufstiegskandidaten aus Friedland.

Besser hätte der Einstand für die HVL-Sieben nicht verlaufen können. „Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben mit Hingabe gekämpft. Es war ein rundum perfekter Saisonstart. Wir wissen, was wir können. Martin Stelter war heute ein Genie“, meinte der HVL-Coach Schulz. Sein genannter Schützling schoss, nachdem die Rot-Weißen auf 17:16 herankamen, in den letzten 20 Minuten mit acht seiner insgesamt zehn Tore den Gegner fast im Alleingang ab.

In der ersten Halbzeit lagen die Handballer aus Luckenwalde mit 6:9 und 7:10 zweimal im Hintertreffen. Mit einem Zwischenspurt schafften die Hausherren aber noch bis zum Pausenzeichen den 12:12-Ausgleich. Im zweiten Durchgang übernahm die HVL-Vertretung gleich das Kommando und stellte damit die Weichen auf Sieg.

13 Minuten vor Ultimo gerieten die ersten Saisonpunkte aber nochmals in Gefahr. Die Friedländer kamen innerhalb kürzester Zeit wieder bis auf ein Tor (21:20) heran. Die Blicke der Zuschauer richteten sich fortan häufiger auf die neue Anzeigetafel in der Fläminghalle, die dank großzügiger Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse angeschafft wurde. Die Frage war, wird ein 25:21 (53.) zum Sieg reichen? Erleichterung im HVL-Lager und im Publikum erst beim Stand von 27:23 (57.). Es reichte für die Einheimischen. Sie brachten den Vorsprung ins Ziel. „War das nicht ein Klassespiel? Wir waren konsequent und haben dieses Spiel in der Abwehr gewonnen. Mit der offensiven Deckung ist der Gegner nicht klargekommen“, so das Statement von HVL-Mannschaftskapitän Oliver Much.

Von Horst Kupfer

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Luckenwalde
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