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Luckenwalder haben Medaillenchancen

Deutsche Meisterschaften 2016 im Querfeldeinfahren Luckenwalder haben Medaillenchancen

Nicht chancenlos sind die Starter des Radteams Seidel (RTS) aus Luckenwalde bei den am Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Querfeldeinfahren. Die Titelkämpfe werden in Vechta (Niedersachsen) ausgetragen.

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RTS-Fahrer Sven Kuschla (hier beim Heim-Deutschlandcuprennen in Luckenwalde) hat in Vechta gute Medaillenchancen.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Der Höhepunkt für die Querfeldeinfahrer steht am Wochenende mit den Deutschen Meisterschaften in Vechta auf dem Programm. Drei Sportler des Luckenwalder Radteams Seidel (RTS) haben sich bereits am Donnerstag mit ihrem Betreuerstab auf den Weg in die niedersächsische Kreisstadt gemacht, um die Saison eventuell mit einer DM-Medaille zu krönen. „Die Chancen dafür sind durchaus vorhanden“, sagt Ulf Seidel vom gleichnamigen Rennstall. Die Technik darf den RTS-Sportlern aber am Wochenende keinen Streich spielen.

Die besten Chancen des RTS-Trios auf DM-Edelmetall hat die Jüngste. Die 13-jährige Clea Seidel fährt bei den U15-Schülerinnen. In dieser Altersklasse ist mit Marie-Luise Kerpa, die für den RSV Blankenfelde antritt, noch eine zweite Luckenwalderin in Vechta am Start.

Das nötige Rüstzeug holte sich Clea Seidel in den zurückliegenden Monaten beim diesjährigen Deutschlandcup der Querfeldeinfahrer. Dort setzte sie sich als Mädchen in ihrer Altersklasse souverän durch. In der U15-Gesamtwertung Clea Seidel belegte die Luckenwalderin hinter drei Jungs den 4. Platz.

Keine Wettkampfpause gab es für die Radcrosser über Weihnachten und am ersten Wochenende des neuen Jahres. Clea Seidel zeigte im Deutschlandcup-Endspurt viel Elan. Sie steckte sogar eine leichte Erkältung weg. Beim 56. Herforder Radcross ging die Luckenwalderin als Führende ins Gelände und hielt lange mit den besten Jungs ihrer Altersklasse mit. Am Ende wurde sie Gesamtsiebte und gewann die Mädchenwertung. Besonders spannend war ihr Kampf gegen die aktuelle deutsche U17-Straßenmeisterin, Franziska Koch (RSV Unna), die als Mountainbikerin Vizemeisterin ist. Im letzten Deutschlandcup-Rennen der Saison in Queidersbach (Rheinland-Pfalz) hatte die Luckenwalderin am Sonntag auf einem sehr schweren Kurs Nachteile in Sachen Kraft gegen die Jungs, die noch um die DM-Startplätze kämpften. Der Sieg im U15-Rennen der Mädchen war Clea Seidel auch hier sicher, ihr 10. Platz im Gesamtklassement befriedigte allerdings nicht ganz. Dennoch: Ihr starkes Auftreten in dieser Deutschlandcupsaison mit zwölf Siegen in zwölf Rennen ihres Jahrganges brachte den unangefochtenen 1. Platz in der Gesamtwertung. Damit gab es nach dem 3. Rang ihres Bruders Rico erstmals in der Geschichte des RTS einen Sieg im hochrangigsten deutschen Crosswettbewerb.

Für Rico Seidel (Focus-CX-Elite) war es im zweiten Jahr als U23-Fahrer eine Deutschlandcupsaison mit Höhen und Tiefen. In seiner Altersklasse ist er immer noch einer der Jüngsten. Als 35. der Deutschlandcup-Elitewertung werden ihm nur geringe Chancen auf eine vordere Platzierung am Wochenende eingeräumt.

Berechtigte Hoffnungen auf eine DM-Medaille kann sich dagegen Sven Kuschla machen. Er schloss den Deutschlandcup als Gesamtdritter bei den Senioren 2 (Jahrgänge 1967 bis 1976) ab. Zu Gunsten einer optimalen Meisterschaftsvorbereitung verzichtete er auf die letzten Cuprennen. Der 2. Platz in der Gesamtwertung seiner Klasse wäre wohl für ihn noch drin gewesen. Kuschla bereitete sich stattdessen bei zwei Rennen außerhalb der Serie vor. In Surhuisterveen (Niederlande) wurde er beim 21. Internationalen Centrumcross Zweiter. Er musste dort aus der letzten Reihe starten, weil ihm die holländischen Ranglistenpunkte fehlten. Zur Rennhälfte lag er bereits auf dem 2. Rang, den er bis zum Ende erfolgreich hielt. Einen Tag später startete Kuschla beim 3. Cyclocross im Bad Harzburger Sportpark. Bei winterlichen Temperaturen von deutlich unter null Grad ging dort ein überschaubares Masters-Feld auf die Runde. Zur Rennhälfte übernahm Kuschla die Führung, die er nicht mehr hergab.

Von Frank Neßler

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