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Luckenwalder haben das Halbfinale im Blick

Ringen, Bundesliga Endrunde Luckenwalder haben das Halbfinale im Blick

Die Luckenwalder Bundesligaringer empfangen am Nikolaus-Sonntag den KSV Aalen in der Meisterschaftsendrunde. Mit einem Sieg gegen die Ostalbbären würden sie die Tür zum Meisterschaftshalbfinale weiter aufstoßen.

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Auch nach dem Kampf gegen den KSV Aalen wollen die LSC-Ringer, wie hier nach dem Sieg über Mainz, jubeln.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Die Tür zum Halbfinale weiter aufstoßen, dieses Ziel verfolgen die Luckenwalder Bundesligaringer am Sonntagnachmittag in der Fläminghalle. Dort ist zur besten Kaffeezeit der KSV Aalen zu Gast. Der zweite Heimkampf für die Luckenwalder Bundesligaringer in der Endrunde zur diesjährigen deutschen Mannschaftsmeisterschaft beginnt um 15 Uhr. Erstmals in dieser Saison treffen die LSC-Recken auf das KSV-Team. Die Ostalbbären belegten in der Vorrundengruppe hinter Nendingen (16:4 Punkte) und Weingarten (12:8) mit 11:9 Zählern den 3. Platz und qualifizierten sich sicher für die Endrunde. Dort verloren sie zunächst ihren Heimkampf gegen Mainz mit 9:15. Das zweite Duell der KSV-Ringer ist noch nicht entschieden. Gegen Nendingen steht es nach neun Kämpfen aktuell 10:10. Die Begegnung in der 75 Greco-Kategorie zwischen Ilyas Özdemir (Aalen) und dem deutschen Weltmeister Frank Stäbler (Nendingen) muss noch nachgeholt werden. Es wird mit einem Favoritensieg gerechnet. Alles andere als ein Erfolg für Stäbler wäre eine Überraschung.

Auch die Luckenwalder Ringer haben in der Endrunde gegen den amtierenden deutschen Meister aus Nendingen verloren. Auswärts zogen sie mit 8:20 den Kürzeren. Eine Woche später wahrten die Schützlinge der LSC-Trainer Andreas Zabel und Jörn Levermann dann aber ihre Halbfinalchance. Sie besiegten den ASV Mainz in der Fläminghalle mit 15:10. Am Nikolaustag wollen die Luckenwalder Ringer nun nachlegen. Mit einem Sieg würden sie die Tür zum Halbfinale weit aufstoßen.

„Vom Ergebnis hängt viel ab“ sagt LSC-Trainer Levermann vor dem Duell gegen Aalen. „Gewinnen wir, dann müssen wir sehen, ob der Punktevorsprung am Ende fürs Halbfinale reicht.“

Insgesamt geht es in der Endrundengruppe B hinter dem Titelverteidiger und dem erneuten Meisterschaftsanwärter Nendingen sehr ausgeglichen zu. Auch die Ostalbbären aus Baden-Württemberg haben die Vorschlussrunde noch nicht abgeschrieben, wie ihr Auftreten im Kampf gegen den amtierenden Meister Nendingen beweist. In der jetzigen Phase des Titelkampfes hängt einiges davon ab, ob die Vereine ihre Stars auf die Matte bringen können. International und national laufen die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele im nächsten Jahr auf Hochtouren. Die Landesverbände laden zu Lehrgängen ein. Die Teilnahme ist für Kadersportler mit olympischen Plänen Pflicht. Nur eine Nebenrolle spielt dann die Ringer-Bundesliga. Betroffen von diesem Olympia-Personalpoker sind aber alle Vereine. Chancen auf den zweiten Endrundenerfolg in Serie haben die Luckenwalder Bundesligaringer am Nikolaus-Sonntag trotz aller personellen Fragezeichen auf jeden Fall. Die Tagesform wird entscheidend sein. Mit lautstarker Unterstützung von den Rängen kann die Fläminghalle wieder zur „Hölle“ für die Gäste werden. Die Begegnung wird am Sonntag vom Kampfrichtertrio Bernd Goller, Jörg Jähnichen und André Schedler geleitet.

Bereits am Sonnabend führt der LSC sein traditionelles Nikolausturnier in der Fläminghalle durch. Der Nachwuchs zeigt ab 10 Uhr auf den Matten in der Luckenwalder Sportstätte sein Können.

Von Frank Neßler

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