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Luckenwalder in europäischer Spitze

EM-Erfolge und Erlebnisse der Luckenwalder Rettungsschwimmer Luckenwalder in europäischer Spitze

Nach Abschluss der Poolwettbewerbe bei den Europameisterschaften der Rettungsschwimmer in der Schwimmhalle von Swansea (Wales/Großbritannien) belegen die Luckenwalder den 4. Platz der Vereinswertung. Seit Donnerstag geht es an den Strand. Hier wollen die Luckenwalder nachlegen.

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Das Luckenwalder DLRG-Team zum Abschluss der Poolwettbewerbe in der Schwimmhalle von Swansea.

Quelle: Foto: Verein

Luckenwalde. Die Zwischenbilanz ist positiv. Nach Abschluss der Poolwettbewerbe bei den Europameisterschaften der Rettungssportler in Swansea (Wales/Großbritannien) belegen die Athleten des DLRG-Stadtverbandes Luckenwalde hinter der DLRG Halle-Saalkreis (Sachsen-Anhalt/Deutschland), dem Club Alcareno del Salvar (Spanien) und Crawley Town Lifesaving (Großbritannien) den 4. Platz. „Damit sind wir nach den Poolwettkämpfen der viertbeste Verein in Europa“, freut sich Daniel Kuhrmann, der Vorsitzende des hiesigen Stadtverbandes.

Nach der Bronzemedaille für Lisa-Marie Kaiser in der Einzeldisziplin 100 Meter Retten mit Flossen gab es mit einem 5. Platz von Jaana Ehmcke (50 Meter Retten einer Puppe), einem 9. Platz von Caroline Himmel (200 Meter Superlifesaver) und einem 6. Platz für die 4x50 Meter Damen-Gurtretterstaffel in der Besetzung Jaana Ehmcke, Jesscia Kuhn, Lisa-Marie Kaiser und Caroline Himmel am letzten Tag der EM-Poolwettbewerbe weitere gute Resultate der Luckenwalder Rettungsschwimmer. „Die Ergebnisse sind wirklich klasse. Sie und ein riesiger Ansporn für unsere Nachwuchssportler zu Hause, die die ganze Zeit mitgefiebert haben“, erklärt Kuhrmann. Nach einem wettkampffreien Tag am Mittwoch haben am gestrigen Donnerstag die Beachwettbewerbe der Europameisterschaften am Strand von Aberavon begonnen. Die Interclub Championships (Europameisterschaften der Vereine) gehen noch bis Sonntag.

Wenn einer eine Reise unternimmt, dann kann er was erzählen. Dieser Spruch trifft auch auf die Luckenwalder Rettungssportler bei den Europameisterschaften zu. „Es ist teilweise schon amüsant, was für Dinge uns hier passieren“, schreiben die Rettungsschwimmer auf der Facebook-Seite ihres Vereins. Angefangen damit, dass sie nach ihrer Landung auf der Insel bangen mussten, ob sie für die nächsten Tage ein Auto bekommen. Mit dem von Luckenwalde aus bestellten Mietwagen gab es Missverständnisse. Für Unruhe sorgte außerdem, dass einige Sportlermeldungen falsch beziehungsweise gar nicht aufgelistet waren. Angekommen im Hotel, drückte ein Luckenwalder versehentlich den Notfallknopf. Eine Dame von der Rezeption eilte sehr schnell herbei um zu helfen. Es dauerte einen Moment bis auch dieses Missverständnis geklärt war.

Am freien Mittwoch waren die Luckenwalder dann für fünf Minuten auf der falschen Fahrspur im englischen Linksverkehr unterwegs und hätten, nachdem sie in Swansea geparkt hatten, fast noch einen Teamkollegen im Auto vergessen. Als bisherige Krönung ihres EM-Aufenthalts gab es am Mittwochabend im Hotel einen Feueralarm. Daran waren die Luckenwalder allerdings völlig schuldlos. Wie sich wenig später herausstellte, hatte sich ein Hotelgast mit dem Föhn die Haare angesenkt.

Die DLRG-Sportler nehmen dies alles mit Humor. „Wäre ja langweilig sonst“, heißt es auf ihrer Facebook-Seite. Grüße gibt es in die Heimat. „Drückt uns die Daumen für die kommenden Strandwettbewerbe“, schreiben die Luckenwalder Rettungsschwimmer.

Von Frank Neßler

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