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Luckenwalder präsentieren neue Generation

Ringen Luckenwalder präsentieren neue Generation

Beim Internationalen Brandenburgcup der Kadetten im Freistilringen in Luckenwalde zeigte sich der Nachwuchs von seiner besten Seite. Deutschland gewinnt das Turnier, aber auch die gastgebenden Sportschüler erkämpfen Medaillen.

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„Ich bin kein Mensch, der bei dieser Rivalität noch Öl ins Feuer gießt“

Der Luckenwalder Sportschüler Alexander Biederstädt (RV Lübtheen, blau) musste sich am Sonnabend im Halbfinale dem Ungarn Balint Vatzi knapp geschlagen geben. Am Ende erkämpfte der Schützling von Trainer Michael Kleinschmidt den 3. Platz in der 85-Kilo-Kategorie.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Mehr als 150 Teilnehmer aus 13 Ländern begrüßte der 1. Luckenwalder SC als Gastgeber des diesjährigen Internationalen Brandenburgcups der Kadetten im freien Stil am Sonnabend in der Fläminghalle. Das war zwar keine Rekordbeteiligung, aber eine, die sich durchaus sehen lassen kann. Der international gut besetzte Wettkampf erlebte am Wochenende seine 21. Auflage in der Luckenwalder Fläminghalle. „Es war wie immer ein starkes Turnier, das hat sich auch in den Ergebnissen ausgedrückt“, zieht Michael Kleinschmidt Bilanz. Er ist am Luckenwalder Ringerstützpunkt der verantwortliche Trainer für die Freistil-Kadetten, also die 15- bis 17-jährigen Nachwuchsringer.

Für die gastgebende Sportschule standen am Sonnabend zwölf Athleten auf der Matte. Zwei von ihnen schafften es in die Medaillenränge. Moritz Langer (42 kg/Heimatverein: PSV Rostock) gewann Silber und Alexander Biederstädt (85 kg/Heimatverein: RV Lübtheen) setzte sich im kleinen Finale gegen Artjoms Sumakovs aus Lettland durch. „Insgesamt haben unsere Sportschüler die Erwartungen erfüllt“, erklärt Kleinschmidt. Die Gastgeber haben einen Generationswechsel vollzogen. Zehn der zwölf Luckenwalder Freistilringer sind erst im ersten oder zweiten Kadettenjahr. „Wir hatten also eine recht junge Mannschaft am Start, das lässt für die kommenden Jahre hoffen“, sagt der Luckenwalder Nachwuchscoach.

Für den einen oder anderen seiner Schützlinge hätte es am Sonnabend sogar noch eine bessere Platzierung sein können. Kleinschmidt haderte öfters mit den Entscheidungen der Kampfrichter. „Schön ist es natürlich, wenn man im Kampf ohne den Schiedsrichter überzeugt, aber in manchen Situationen hätte ich mir schon ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl von den Unparteiischen gewünscht“, erklärt Kleinschmidt.

Aus deutscher Sicht war das Freistil-Kadettenturnier in Luckenwalde ebenfalls ein Erfolg. In der Nachwuchsnationalmannschaft des Deutschen Ringerbundes (DRB) starteten am Sonnabend zehn Ringer. Sie setzten sich in sechs Gewichtsklassen durch. Dazu holten sie zwei Bronzemedaillen. Die jungen DRB-Mattenfüchse gewannen damit die Vereinswertung mit 77 Punkten vor Frankreich (66) und Polen (54.).

„Das Kadettenturnier ist vom Luckenwalder SC wieder sehr gut vorbereitet worden“, erklärt Danny Eichelbaum. Der Präsident des Brandenburger Ringerverbandes (RVB) freute sich besonders über die guten Platzierungen und das erfolgreiche Abschneiden der neuen Luckenwalder Ringergeneration sowie über die „klasse Leistung“ der deutschen Freistil-Kadetten.

Von Frank Neßler

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