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Luckenwalderinnen auf verlorenem Posten

Handball: Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Luckenwalderinnen auf verlorenem Posten

Die Oberligahandballerinnen aus Luckenwalde verlieren ersatzgeschwächt ihr Heimspiel gegen die HSG Neukölln mit 19:28. Damit bleibt die Sieben von HVL-Trainer Ralf Granzow weiter im Besitz der roten Laterne.

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Lisa Bogdan (vorn) war am Sonnabend mit sieben Treffern die torgefährlichste Werferin der Luckenwalder Oberligahandballerinnen.

Quelle: Foto: Nessler

Luckenwalde. Als Lisa Bogdan am Sonnabendnachmittag in den Schlusssekunden der Partie gegen die HSG Neukölln in der Fläminghalle den letzten Treffer der Luckenwalder Oberligahandballerinnen erzielte, stand bereits fest, dass die Gastgeberinnen auch in ihrem zweiten Heimspiel des neuen Jahres nicht punkten werden. Am Ende stand ein 19:28-Auswärtssieg des Teams aus Berlin in diesem Aufsteigerduell zu Buche. Damit bleiben die Luckenwalderinnen im Besitz der roten Laterne der Oberliga Ostsee-Spree.

Die Enttäuschung über diese erneute Niederlage seiner Sieben war auch HVL-Trainer Ralf Granzow anzumerken. Er und die Luckenwalder Fans unter den rund 80 Zuschauern in der Fläminghalle hatten mehr erhofft. Nach einer akzeptablen Leistung in der Vorwoche zeigten die Luckenwalderinnen aber am Sonnabend längst überwunden geglaubte Schwächen. Zu keinem Zeitpunkt der Partie gegen das Team aus Neukölln geriet der Sieg der Gäste in Gefahr. Schon nach einer Viertelstunde führten die Handballerinnen aus der Hauptstadt mit 8:4. Ihren Vier-Tore-Vorsprung hielten sie bis zur Pause (10:14). Auch nach Wiederbeginn wirkten die Gäste frischer. Über die Stationen 12:18 (39. Minute) und 16:26 (54.) entschieden die Berlinerinnen das Punktspiel schon früh zu ihren Gunsten.

„Für einen Sieg muss bei uns alles passen“, erklärte Trainer Granzow nach der Partie. Gepasst hat bei den Luckenwalder Handballfrauen am Sonnabend wenig. Das hat Gründe. „Wenn in der Woche vor dem Spiel die Hälfte der Spielerinnen krank im Bett liegt, dann fehlt am Wochenende die Spritzigkeit in der Bewegung nach vorne. Alle haben gekeucht und gepustet“, sagte der HVL-Coach.

Die fehlende Kondition machte sich bei den Luckenwalder Handballfrauen gegen Neukölln durch mangelnde Konzentration bemerkbar. Fehlabspiele und überhastete Torwürfe waren die Folge. Ein ums andere Mal kam Pech dazu. Abpraller landeten immer wieder beim Gegner, auch weil die Luckenwalder Handballfrauen nicht mehr richtig hinterhergingen. Eine Viertelstunde vor Schluss machte sich schließlich Resignation bei den Gastgeberinnen breit.

Bleibt den Luckenwalderinnen in ihrer schwierigen Phase nur der Blick nach vorn und die Hoffnung, dass möglichst viele Leistungsträgerinnen ihres Teams bald wieder fit werden. „Uns fehlt eine zweite Reihe, die als Ersatz einspringen kann“, resümierte Ralf Granzow. Den Kopf in den Sand gilt es nach seinen Worten aber nicht zu stecken. Am kommenden Sonnabend fahren die Luckenwalder Oberligahandballerinnen nach Berlin. Gegner dort ist die Sieben von Pro Sport 24. Gegen dieses Team ist den HVL-Frauen in der Hinrunde ihr bisher einziger Saisonsieg gelungen.

Von Frank Neßler

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