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Luckenwalderinnen bei Militär-WM

DLRG Luckenwalde/Rettungssport Luckenwalderinnen bei Militär-WM

Die Luckenwalder Rettungssportlerinnen Laura Ernicke und Jaana Ehmcke nehmen mit Erfolg an den diesjährigen Militärweltmeisterschaften im schwedischen Halmstadt teil. Die Titelkämpfe haben einen besonderen Charme.

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Laura Ernicke (links) und Jaana Ehmcke (beide DLRG-Stadtverband Luckenwalde) bei den Militärweltmeisterschaften in Halmstadt (Schweden).

Quelle: Privat

Luckenwalde. Nach der WM ist vor der WM, das gilt auch für Rettungsschwimmer. Denn der nächste Titelkampf steht schon vor der Tür. Vom 1. bis zum 18. September findet die Rescue 2016, die diesjährige Weltmeisterschaft der Wasserretter, in Eindhoven und Noordwjk in den Niederlanden statt.

Einige Athleten aus der Weltspitze bewiesen zuletzt im schwedischen Halmstadt, dass sie schon die entsprechende Wettkampfform haben. Dort fanden vom 8. bis zum 15. August die 48. Militärweltmeisterschaften statt. Mit am Start waren auch Laura Ernicke und Jaana Ehmcke aus dem DLRG-Stadtverband Luckenwalde. Sie nahmen mit der Nationalmannschaft erfolgreich daran teil. Die Titelkämpfe haben Charme, wie Laura Ernicke feststellte. „Es war ungewohnt, wieder in militärischer Uniform anzutreten, zu marschieren und stillgestanden den verschiedenen Nationalhymnen zu lauschen. Doch verleiht eben genau dies den Militärwettkämpfen den besonderen Charme. Auch die Uniformen und Verhaltensweisen anderer Nationen zu erleben, war wieder sehr schön“, erklärte sie.

Wetterbedingungen lassen Rettungssportler frösteln

Die äußeren Bedingungen waren jedoch für die Rettungssportler schwierig. Bei Temperaturen von gerade mal 14 Grad, Dauerregen und Wind der Stärke drei bis vier machten den Wettkampfbeginn für sie in der Freibadanlage nicht einfach.

Dennoch fischten die deutschen Sportler die Bronzemedaille in der Hindernisstaffel aus dem Becken. Die beiden Luckenwalderinnen waren Teil dieser Staffel. Außerdem schwamm Jaana Ehmcke in der Disziplin 200-Meter-Hindernis auf einen sehr guten 4. Platz.

Ihre Luckenwalder Vereinskameradin Laura Ernicke hatte bei der Finalteilnahme über die 50 Meter Retten einer Puppe Pech. Sie verlor die Puppe bei der Aufnahme, dadurch wurde sie auf den 7. Platz zurückgeworfen. Am zweiten Tag der Poolwettkämpfe schaffte es Ernicke als Achte ins Finale. Noch einmal steigerte sie sich und kam am Ende auf den 6. Platz.

In der Puppestaffel schwammen sich beide Luckenwalderinnen auf einen 2. Platz. Ernicke ging außerdem in der Rettungsstaffel an den Start, mit der sie als Dritte das Rennen beendete.

Ein Tag Pause diente anschließend den Sportlern zur Regeneration, bevor die Militärweltmeisterschaften am Wochenende mit den Strandwettkämpfen weitergingen. Ihr erster Strandtag war jedoch wieder vom schlechten Wetter geprägt. Es kam sogar zu einem Wettkampfabbruch. Die Bedingungen im Kattegat, einem Meeresgebiet zwischen Jütland (Dänemark) und der schwedischen Westküste, stellten selbst Routiniers wie Julia Schatz vor die eine oder andere Herausforderung. Auch das schwedische Organisationsteam wurde stark gefordert. Seit 25 Jahren sei das Wetter zu dieser Zeit nicht so schlecht gewesen, wie in dieser Woche. Das Reißen der Bojenketten, Starkregen und die hohen Wellen forderten immer wieder spontanes Umplanen.

Laura Ernicke hofft auf Rio de Janeiro im nächsten Jahr

Laura Ernicke unterstützte das deutsche Team in der Tubestaffel, eine Disziplin, bei der ein Sportler mit dem Rettungsgurt gerettet und an Land gebracht wird. Die Deutschen belegten den 2. Platz.

Krankheitsbedingt konnte Ernicke in diesem Jahr nicht in dem Umfang trainieren, wie sie es gerne getan hätte. Umso erfreulicher ist ihre Nominierung für die Nationalmannschaft. Sie ist mit ihren Leistungen zufrieden. Im nächsten Jahr steht Rio de Janeiro zur Diskussion. Das wäre dann nach den Militär-Worldgames im Schwimmen 2011 Ernickes zweiter Aufenthalt in den Sportstätten dort. „Schön wäre es, wenn sich für mich dort der Kreis schließt“, sagt sie.

Von Frank Neßler

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