Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Luckenwalderinnen bleiben Punktelieferant

Handball: Oberliga, Frauen Luckenwalderinnen bleiben Punktelieferant

Die Luckenwalder Oberligahandballerinnen haben am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die SG Hermsdorf/Waidmannslust mit 13:26 (5:13) verloren. Damit bleibt die HVL-Sieben weiter nur Tor- und Punktlieferant. Dabei war durchaus ein Erfolgserlebnis drin.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Luckenwalder wieder in der Erfolgsspur

Katrin Lengefeld (links, HVL) wird gestoppt.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. Das Abenteuer Oberliga Ostsee-Spree geht für das Frauenteam der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) langsam aber ganz sicher zu Ende. Das Spiel gegen die SG Hermsdorf/Waidmannslust aus dem Norden von Berlin war am Samstagnachmittag das Vorletzte in der Saison 2015/16 in der Fläminghalle. Die Luckenwalder Handballerinnen sind auch in dieser Partie nicht um eine weitere Niederlage herumgekommen. Mit 13:26 (5:13) fiel sie erneut deutlich aus. Somit bleibt die HVL-Sieben auch nach dem 20. Spieltag weiterhin der Tor- und Punktlieferant der Liga.

Es gab aber am Sonnabend einige Zuschauer, die der HVL-Vertretung durchaus ein Erfolgserlebnis zugetraut haben. So abwegig war es nicht, denn die Nordberlinerinnen waren das bisher schwächste Team, was sich in der Luckenwalder Halle vorgestellt hat. Die Gäste warfen nach einer Spielminute das erste Tor in dieser Begegnung. Der Treffer hätte aber keine Anerkennung finden dürfen, denn die SG-Werferin stand bereits auf der Torraumlinie. Nichtsdestotrotz schlugen die Einheimischen postwendend zurück und wandelten diesen unberechtigten Rückstand überraschend in eine 2:1-Führung um. Plötzlich keimte Hoffnung im Luckenwalder Handballlager auf. Aber das war nicht mehr als ein Strohfeuer, das ganz schnell wieder erlosch.

Unverständliche Nervosität bei den Luckenwalder Handballfrauen

Eine völlig unverständliche Nervosität führte fortan bei den Gastgeberinnen zu einer sehr hohen Fehlerquote, die schon in der ersten Halbzeit im zweistelligen Bereich lag. Hinzu kamen die schwachen Wurfleistungen bei den Schützlingen von HVL-Trainer Ralf Granzow. Es war also alles wie immer. Die guten Gefühle, die der eine und andere vor dem Anpfiff hatte, waren frühzeitig wie eine Seifenblase zerplatzt. Granzow, der anfangs noch von der Seitenlinie versuchte, lautstark seine Handballfrauen zu dirigieren, resignierte bald. Vorübergehend blieb ihm wohl die Spucke weg. Er musste nämlich mit ansehen, wie seine Sieben gegen die SG aus Berlin, die keineswegs unschlagbar schien, aussichtslos ins Hintertreffen geriet. Gegen diesen Gegner war für die Luckenwalderinnen mehr möglich gewesen, doch letztlich scheiterten die Gastgeberinnen an den eigenen Unzulänglichkeiten. Es hätte einer Leistungssteigerung bedurft, um den Gästen ernsthaft Paroli bieten zu können. Dazu waren aber die Luckenwalder Oberligahandballerinnen nicht in der Lage.

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.