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Luckenwalderinnen bleiben ohne Punkte

Handball/HV Luckenwalde, Frauen Luckenwalderinnen bleiben ohne Punkte

Die Luckenwalder Handballerinnen warten weiter auf erste Punkte in der Brandenburgliga. Nach ihrem Oberligaabstieg verloren sie am Sonnabend auch ihr drittes Meisterschaftsspiel. Gegen Cottbus kamen sie über ein 25:28 nicht hinaus. Doch es war für die HVL-Frauen mehr drin als diese Niederlage.

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Mandy Hähne (vorn) bestritt am Sonnabend ihr letztes Spiel für die HVL-Frauen.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Die Luckenwalder Frauensieben wartet nach dem Oberligaabstieg weiter auf den ersten Saisonerfolg in der Brandenburgliga. Allzu günstig waren die personellen Voraussetzungen für die Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) am Samstagnachmittag aber wieder nicht. Mit 25:28 (11:14) mussten die Schützlinge von HVL-Cheftrainer Ralf Granzow gegen den Lausitzer HC Cottbus die dritte Niederlage im dritten Spiel hinnehmen. Damit verpassten auch die Luckenwalder Ballwerferinnen die Revanche für die 11:14-Pokalpleite. Da zeigte sich der Luckenwalder Coach von der körperbetonten Spielweise des Aufsteigers aus der Lausitz sehr beeindruckt. „Wir dürfen nicht gleich in einen zu hohen Rückstand geraten“, waren Granzow’s Vorstellungen vor der Begegnung am Sonnabend, obwohl.

Luckenwalderinnen bleiben lange im Rennen

Fast wäre der Plan aufgegangen, denn nach einer Viertelstunde lagen seine Handballfrauen bei einem Spielstand von 6:7 noch gut im Rennen. Das sollte sich aber schnell ändern. Als Knackpunkt bezeichnet der HVL-Trainer die Phase in der ersten Halbzeit als die Einheimischen in doppelter Unterzahl mit 7:13 in einen fast unaufholbaren Rückstand gerieten. Damit waren schlagartig alle Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn in der Saison 2016/17 auf ein Minimum gesunken. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, nachdem wir gut angefangen haben“, legt die zukünftige Sportjournalistin Elisabeth Trübenbach den Finger auf die Wunde. Mit ihrer eigenen Leistung konnte der HVL-Mannschaftskapitän und dreifache Torschützin durchaus zufrieden sein. man sollte bedenken, dass sie nach einer mehrwöchigen Verletzungspause erst am Vortag dieser Partie erst wieder in das Training eingestiegen ist.

Mandy Hähne bestreitet ihr letztes Spiel für Luckewnalde

Für Mandy Hähne war es am Samstag definitiv das letzte Spiel im HVL-Trikot. Die 24-jährige Handballerin, die einst aus Radeberg nach Luckenwalde kam, kehrt nun in ihre Geburtsstadt zurück und schließt sich dem dortigen Radeberger SV an. Ob ihre vier Tore gegen die Laustzeriinnen ein Trostpflaster zum Abschied waren? Wohl kaum, denn sie hat sich ganz bestimmt einen Sieg gewünscht. Verabschiedet wird die sympathetische Außenspielerin offiziell zum nächsten Heimspiel am 30. Oktober gegen Falkensee, dann wieder in der Fläminghalle.

Als die HVL-Vertretung schon nach sieben Spielminuten in der zweiten Spielhälfte mit 13:19 ins Hintertreffen geriet, glaubte keiner so richtig, dass die Luckenwalderinnen noch einmal zurückkommen. Es sollte dann doch noch spannend werden als die HVL-Sieben mit 19:20 (49.) und 22:23 (54.) dem Gästeteam aus Cottbus auf die Pelle rückten. „Dann hat uns am Ende die Kraft gefehlt. Hätten wir ein, zwei Spielerinnen mehr auf der Bank gehabt, wären wir nicht als Verlierer vom Parkett gegangen“, mutmaßt Ralf Granzow. „Unser Kampfgeist wurde leider nicht belohnt“, resümierte Elisabeth Trübenbach und traf damit den berühmten Nagel auf dem Kopf.

Von Horst Kupfer

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