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Luckenwalderinnen gewinnen Derby knapp

Handball Kreisliga der Frauen Luckenwalderinnen gewinnen Derby knapp

Ein Tor entscheidet die Partie. Mit 23:22 gewinnen die Handballfrauen aus Luckenwalde das erste Derby der Kreisligasaison gegen den SC Trebbin. Auch die Clauertstädterinnen haben trotz der Niederlage nicht enttäuscht.

Trebbin. Unterschiedlicher hätte die Gefühlslage nach der Schlusssirene nicht sein können. Großer Jubel auf der einen, tiefe Enttäuschung auf der anderen Seite.

Am dritten Spieltag der Handball-Kreisliga der Frauen ging die zweite Sieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) am Sonnabend in einem spannenden Derby vor 75 enthusiastischen Zuschauern beim SC Trebbin als 23:22-Sieger vom Parkett. Der entscheidende Treffer fiel Sekunden vor dem Ende.

HVL-Trainer Frank Berger warnte davor, die Gastgeberinnen zu unterschätzen. „Ich schätze die Arbeit von SC-Trainer Torsten Wagner sehr. Seine Handschrift wird immer deutlicher von seinem Team umgesetzt“, sagte der Luckenwalder Coach vor der Begegnung.

Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes und kampfbetontes Spiel. Beide Seiten hatten daran ihren Anteil. Nach neun Minuten stand es 5:5. Die SC-Handballerinen gingen mit einer 12:11-Führung in die Pause. „Wir müssen den Kampf richtig annehmen und das Spiel wieder an uns reißen, sonst gelingt den Gastgeberinnen eine Überraschung“, so die Luckenwalder Trainer Frank Berger und Bernd Trapp in der Kabine.

Was in der zweiten Halbzeit folgte, war an Dramatik und Emotion kaum zu überbieten. Ständig wechselte die Führung. Keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Zwischenzeitlich standen nach drei Zeitstrafen nur noch drei Luckenwalderinnen auf dem Parkett. Erst beim Stand von 17:19 für die HVL-Frauen schien eine Vorentscheidung gefallen. Aber sie vergaben die herausgespielten Matchbälle reihenweise oder der Pfosten stand im Weg. Trebbin fand ins Spiel zurück und lag wieder mit 21:20 in Front.

War es auf Seiten der Luckenwalderinnen Isabell Wernicke mit neun Toren, der ein besonders gutes Spiel zu bescheinigen, so trifft dies aus Trebbiner Sicht auf Franziska Turley mit elf Treffern zu. Sie wurde in der Schlussphase der Partie von Janine Mattner mit einer offensiven Abwehrarbeit aus dem Spiel genommen. Nach 59:37 Minuten stand es 22:22-Unentschieden. Die Trebbinerinnen hatten nochmals den Ball. Den Angriff wehrten die Luckenwalder ab. Mit einem direkten Wurf versenkte Wernicke den Ball im SC-Tor. Kurz darauf ertönte das Schlusssignal.

Trotz der 22:23-Niederlage bescheinigte SC-Trainer Wagner seiner Sieben eine starke kämpferische Leistung. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wir hatten nichts zu verlieren“, lobte er seine Sieben.

„Ein Punkt wäre schön gewesen“, resümierte der Trebbiner Ralph Kornack, „wenn die SC-Handballerinnen das, was sie im Training zeigen, auch im Spiel umsetzen, gewinnen sie so ein Duell beim nächsten Mal.“

Von Frank Neßler

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