Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Luckenwalderinnen verlieren nach einer Viertelstunde völlig den Faden

Handball, Oberliga Ostsee-Spree Frauen Luckenwalderinnen verlieren nach einer Viertelstunde völlig den Faden

Die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde haben das Kellerduell der Oberliga Ostsee-Spree gegen den SV 63 Brandenburg-West verloren. Sie unterlagen in der heimischen Fläminghalle mit 23:31.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
81 Treffer in 60 Minuten

Elisabeth Trübenbach (Mitte) verdiente sich als Einzige eine gute Note in der HVL-Sieben.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. Nach der jüngsten Heimniederlage im Kellerduell gegen die SV 63 Brandenburg-West schwimmen den Oberligahandballerinnen aus Luckenwalde langsam aber sicher die Felle davon. Die Sieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) behält nach der 23:31 (9:15)-Schlappe die rote Laterne in der Tabelle. Das HVL-Team ist punktgleich (2:18) mit dem Mitaufsteiger HC Angermünde, aber hat das weitaus schlechtere Torverhältnis.

Zu seinem Gemütszustand wollte sich der HVL-Chefcoach Ralf Granzow vor diesem Vier-Punkte-Spiel am Sonntagnachmittag in der Fläminghalle nicht äußern. Vielleicht ahnte er schon zu diesem Zeitpunkt was ihn und seine Mannschaft erwartete. Eine gute Anfangsphase (7:4) und die letzten zehn Minuten in dieser Partie reichten für die HVL-Sieben nicht aus, um das Parkett als Sieger verlassen zu können. Es war einfach zu wenig, um den Tabellennachbarn von der Havel in die Schranken weisen zu können.

Am Anfang lief es noch recht ordentlich für die Gastgeberinnen. Lisa Bogdan, nicht wie gewohnt nur Anspielpunkt bei den HVL-Damen, ging aggressiv in Richtung Gästeabwehr. Mit Erfolg, aber es war nur eine Momentaufnahme.

Nach einer Viertelstunde hatten die Luckenwalder Handballerinnen völlig den Faden verloren. Dies war dann wohl schon vorentscheidend für den Ausgang dieser Begegnung. „Wenn man fast 15 Minuten lang kein Tor erzielt, kann man kein Spiel gewinnen“, war Trainer Granzow nach dem Schlusszeichen restlos bedient. Er rang nach Worten. „Dumm gelaufen. Wenn ich mich lehrbuchmäßig ausspielen lasse. Die vielen Ballverluste taten richtig weh“, meinte Granzow.

Die einzige Luckenwalder Ballwerferin, die sich eine gute Note in diesem Spiel am Sonntag verdiente war die fünffache Torschützin Elisabeth Trübenbach. „Sie hat das umgesetzt, was wir vorher besprochen haben“, sagte Granzow. Anne Lehmann auf der Außenposition, die wieder in die erste HVL-Vertretung zurückgekommen ist, und vier Tore in der ersten Halbzeit warf, sowie Franziska Granzow wurden mit Abstrichen den Ansprüchen gerecht.

Marie Demps, die Berlinerin, trägt seit Saisonbeginn das HVL-Trikot, legte den Finger auf die Wunde: „Wir haben noch nicht das optimale Zusammenspiel gefunden. Wir müssen miteinander und jeder für den anderen spielen. Mit Standhandball haben wir kaum eine Chance, denn das verleitet zu unmotivierten Würfen. Aber vielleicht sind wir zu jung in der Liga.“ Dass Karoline Nowotnick in der Schlussminute das 200. Saisontor für die Einheimischen warf, hat nur statistischen Wert. Grund zum Feiern hatten am ersten Advent zur besten Kaffeezeit nur die Gäste aus Brandenburg, die sich mit dem Erfolg in Luckenwalde ein wenig Luft im Tabellenkeller der Oberliga Ostsee-Spree verschafft haben.

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.