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Luckenwalderinnen verpatzen Rückrundenauftakt

Handball: Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Luckenwalderinnen verpatzen Rückrundenauftakt

Die Luckenwalder Oberligahandballerinnen überwintern als Tabellenschlusslicht. Ihr letztes Spiel im Jahr 2015 verloren sie beim Mitaufsteiger HC Angermünde mit 20:28.

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Wie schon das Hinspiel in der Fläminghalle verloren die Luckenwalder Handballerinnen (gelbe Trikots) auch die Partie zum Auftakt der Rückrunde gegen den Mitaufsteiger HC Angermünde.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Wie schon das Hinspiel im September in der Fläminghalle haben die Oberligafrauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) das erste Spiel der Rückrunde beim HC Angermünde mit 20:28 (11:12) verloren. Mit erheblichen Personalsorgen traten die Luckenwalder Ballwerferinnen am Sonntagvormittag die Fahrt zum letzten Punktspiel im Jahr 2015 an. Es war das Kellerderby Vorletzter Angermünde gegen den Letzten Luckenwalde. Also für beide Mannschaften ein Vier-Punkte-Spiel.

Der HVL-Cheftrainer Ralf Granzow war nicht zu beneiden, denn beim letztjährigen Landesmeister und Mitaufsteiger Angermünde standen ihm nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung. Die wiederum konnten auch nicht alle aus den verschiedensten Gründen in der Woche am Training teilnehmen. Unter diesem Gesichtspunkt war es dann doch noch, obwohl die Niederlage mit acht Toren Differenz relativ hoch ausfiel, ein zufriedenstellender Auftritt der Nuthestädterinnen.

Die HVL-Sieben ging in dieser Partie mit 2:0 und 3:1 in Führung. Bis zum Pausenzeichen (11:12) hielten die Luckenwalderinnen mit den Gastgeberinnen mit. In der zweiten Halbzeit kommen die HVL-Frauen noch einmal auf 19:20 (47.) heran. Doch mehr ging einfach nicht an diesem Sonntagnachmittag.

Die letzten 13 Minuten dieser Begegnung brachten dann die Entscheidung. Leider zugunsten der Einheimischen. Eine riesige Aktie daran hatte das junge Berliner Schiedsrichtergespann. Nach einer vor kurzem sehr schwachen Vorstellung in Angermünde, in der es die HC-Spielerinnen und ihrer Zuschauer mächtig auf die Palme brachte, wollten sie es am Sonntag aller Wahrscheinlichkeit wieder richten. Anders sind die zehn Zeitstrafen gegen die HVL-Vertretung in der letzten Viertelstunde der Partie kaum zu erklären. „Da waren wir zeitweise in doppelter Unterzahl. Natürlich schwanden jetzt auch die Kräfte meiner Spielerinnen, begründet dadurch, dass einige Mädels wegen der angespannten Personalsituation durchspielen mussten“, erklärte Ralf Granzow. Fehlpässe, die zu Ballverlusten führten, schlichen sich in seiner Sieben ein. Die Ostbrandenburgerinnen kamen so sicher auf die Siegerstraße.

Trotz der Niederlage sah Granzow auch einige positive Ansätze. „Es war ein emotionales schnelles Spiel. Wir haben viele unserer Tore schön herausgespielt. Claudia Mager im Tor zeichnete sich wiederholt aus. Sie hielt unter anderem vier Siebenmeterbälle. Ich denke wir waren nicht so schlecht, wie es am Ende das Ergebnis vermuten lässt“, meinte der Luckenwalder Coach.

Die vierwöchige Punktspielpause können die Luckenwalder Handballerinnen erst einmal dazu nutzen, um Krankheiten und Verletzungen auszukurieren. Der Trainingsauftakt für die restlichen zehn Meisterschaftsspiele in der Oberliga Ostsee-Spree, davon sieben in eigener Halle, ist gleich nach Weihnachten. Das erste Punktspiel im neuen Jahr findet am Samstag, dem 16. Januar, um 16 Uhr in Luckenwalde gegen den VfV Spandau aus Berlin statt. Bis dahin behalten die Granzow-Schützlinge in der Tabelle der vierthöchsten Handball-Spielklasse die rote Laterne.

Von Horst Kupfer

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