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Luckenwalderinnen wollen sich etablieren

Ralf Granzow, der Cheftrainer der Luckenwalder Handballerinnen, spricht über die erste Saison seiner Sieben in der Oberliga Luckenwalderinnen wollen sich etablieren

Aufsteiger HV Luckenwalde will sich in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree der Frauen etablieren. Trainer Ralf Granzow ist optimistisch, dass dies seiner Sieben auch gelingt. Am 5. September startet die Saison. Die Luckenwalderinnen empfangen den HC Angermünde.

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Die Mitglieder der Handballvereinigung Luckenwalde feierten am Wochenende ihr Vereinsfest.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. Am Wochenende feierten Sportlerinnen, Sportler, Funktionäre, Freunde, Fans und Sponsoren der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) ihr Vereinsfest. Nicht nur auf dem Parkett der Fläminghalle, sondern auch auf der Tanzfläche in der Gaststätte „Sportlertreff am Seelenbinder“ ging es hoch her. Nach der Kür folgt bald die Pflicht. Am kommenden Sonnabend, dem 5. September, fällt für die Luckenwalder Handballerinnen in der Fläminghalle der Startschuss in der Oberliga Ostsee-Spree. Zu Gast ist der HC 52 Angermünde. Ralf Granzow, der HVL-Chefcoach, sieht gute Chancen für sein Team, als Aufsteiger zu bestehen.

MAZ: Herr Granzow, wie ist es im Moment um die Aufstiegseuphorie bestellt?

Ralf Granzow: Nach einer anfänglichen Skepsis freuen sich nun alle Spielerinnen auf die neue Liga. Sie sind heiß und bereit, die Herausforderung anzunehmen. Sie haben begriffen, dass sie im Training mehr machen müssen, und das tun sie auch. Angst ist kein Begleiter, aber eine gewisse Portion Respekt vor der Konkurrenz ist durchaus vorhanden.

Sind alle Voraussetzungen für den Spielbetrieb erfüllt oder gibt es noch etwas nachzubessern?

Granzow: Alle Anforderungen für die Oberliga Ostsee-Spree vom Verband wurden realisiert. Die Fläming- und die Jahnhalle wurden abgenommen und die Unterlagen einschließlich der Spielerliste wurden fristgerecht abgegeben. Der Verein steht voll hinter unseren Handballfrauen.

Im sportlichen Bereich haben Sie nichts dem Zufall überlassen und Ihre Mannschaft zielgerichtet auf die höhere Spielklasse vorbereitet.

Granzow: Bekannt ist, dass wir eine lange Vorbereitungsphase hatten. Alle Spielerinnen, die berufs- oder urlaubsbedingt nicht immer dabei sein konnten, sollten auf die gleiche Anzahl Trainingseinheiten kommen. In der Truppe ist ein Konkurrenzkampf entfacht worden. Die Spielerinnen müssen nun lernen, damit umzugehen. Bis auf unsere beiden Torhüterinnen hat keine einen Stammplatz.

In Sachen Zugänge sind Sie fündig geworden. Wie fällt Ihr erstes Urteil über die Neuen aus?

Granzow: Sie sind zweifellos eine Verstärkung. Carolin Fengler ist unheimlich schnell, ballsicher und torhungrig. Marie Demps kann uns durch ihre technischen Fähigkeiten, ihre Übersicht und Erfahrung weiterhelfen.

Die letzten zwei Wochen hatten es für Ihre Sieben in sich. Neben dem Training gab es einige Testspiele gegen unterschiedliche Mannschaften. Zu welchen Erkenntnissen sind Sie gekommen?

Granzow: In der Tat waren die Gegner schon vom Leistungsniveau recht verschieden. Der HC Spreewald war da nicht der Maßstab, aber der Stralsunder HV war für uns ein unbekannter Kontrahent, der in Mecklenburg eine führende Rolle einnimmt. Er war individuell sehr stark und robust. Da wurden uns schon Grenzen aufgezeigt, wo wir noch körperlich zulegen müssen. Bei Grün-Weiß Werder haben wir in der ersten Halbzeit so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Nach einigen Umstellungen gab es dann noch Abstimmungsprobleme.

Vergangene Woche hatten Sie Ihr Team in einem Trainingslager in Luckenwalde täglich unter Ihren Fittichen. Was war da vorrangig?

Granzow: Die Kraft hoch zu halten und die Arbeit im positionsspezifischen Bereich.

In wenigen Tagen wird es nun ernst. Hätten Sie sich einen anderen Gegner als Angermünde gewünscht?

Granzow: Nein, denn Angermünde kennen wir aus gemeinsamen Brandenburgligazeiten. Ein Sieg ist da machbar. Der HC gehört für mich zu den vermeintlich leichteren Gegnern, obwohl ich weiß, dass sie personell nachgelegt haben.

Was erwarten Sie von Ihrer Sieben in der Meisterschaftssaison 2015/16?

Granzow: Dass alle in jedem Spiel ihr Bestes geben. Wir haben einen einstelligen Tabellenplatz im Visier. In dieser Liga wollen wir uns etablieren.


Von Horst Kupfer

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