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Mario Bürger hat die Sportgeräte im Blick

Rettungssport Mario Bürger hat die Sportgeräte im Blick

Mario Bürger ist eine treue Seele der DLRG Luckenwalde. Er ist Materialwart und stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Die zahlreichen Gerätschaften der Luckenwalder Rettungsschwimmer hat er immer im Blick. Aber auch auf so manchen sportlichen Erfolg kann der 47-Jährige verweisen.

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DLRG-Materialwart Mario Bürger hält die Sportgeräte des Vereins in Schuss.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Mario Bürger weiß, dass es nicht nur auf körperliche Fähigkeiten ankommt, um als Rettungsschwimmer erfolgreich zu sein. Der 47-Jährige ist Materialwart des Stadtverbandes Luckenwalde. Damit trägt er eine große Verantwortung, denn Bürger verwaltet das mobile Sachvermögen des Vereins. Auf gut deutsch kümmert er sich um alles, was die Rettungssportler der Kreisstadt für ihre Wettkämpfe benötigen. Für die unterschiedlichsten Disziplinen gibt es jede Menge Equipment. Rettungsskis und -boards, Flossen in verschiedenen Ausführungen, Tubes (Rettungsmittel) und Rettungspuppen. Am Wochenende muss es wieder funktionieren, denn in der Fläming-Therme werden die Landesmeisterschaften der Rettungsschwimmer ausgetragen. Die Gastgeber wollen ihre Vormachtstellung in Brandenburg untermauern.

Der Zufall führte Mario Bürger zur DLRG Luckenwalde

Eher „wie die Jungfrau zum Kind“ kam Mario Bürger zu seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Luckenwalder Rettungsschwimmern. „Zum ersten Kontakt kam es rein zufällig“, erinnert sich der gebürtige Berliner, den es 2009 aus privaten Gründen aus der deutschen Hauptstadt in die märkische Kreisstadt verschlug. Olaf Walbrach von der DLRG Luckenwalde fragte ihn 2011, ob er schwimmen könne. Für Bürger, der sich in seiner Kindheit und Jugend dem Wasserspringen als Leistungssportler verschrieben hatte, aber anschließend fast 30 Jahre lang berufsbedingt kaum noch Sport getrieben hatte, war es ein Aha-Erlebnis. Er schloss sich vor fünf Jahren den Luckenwalder Rettungsschwimmern an, begann zu trainieren und stieg in der Vereinshierarchie auf. Seit der letzten Mitgliederversammlung des DLRG-Stadtverbandes ist Bürger stellvertretender Vorsitzender, Materialwart und zeichnet in der Trainingsgruppe von Vereinschef Daniel Kuhrmann für die sportliche Entwicklung des Rettungsschwimmer-Nachwuchses in der Kreisstadt verantwortlich.

Als Sportler ist der Materialwart selbst erfolgreich

Er selbst geht mit gutem Beispiel voran. Bürger stand in den zurückliegenden Jahren bei Wettkämpfen öfters auf dem Treppchen. 2013 war er Vizelandesmeister Brandenburgs im Rettungsschwimmen in der Altersklasse 45. 2014 holte er LM-Silber mit der Staffel (AK 170). Bei den im gleichen Jahr stattgefundenen Weltmeisterschaften in Montpellier (Frankreich) wurde Bürger zweimal Achter mit der AK 200-Staffel, belegte Rang 7 mit der Staffel AK 200+ und verpasste in der Altersklasse 45 als Vierter knapp eine Medaille in der Einzeldisziplin Retten mit Leine. 2015 stand Bürger dann ganz oben. Zusammen mit seinen Vereinskameraden von der DLRG Luckenwalde wurde er Landesmeister im Staffel-Wettbewerb der AK 170.

Saisonhöhepunkt in diesem Jahr sind für ihn die Weltmeisterschaften Anfang September in Eindhoven (Niederlande). Auf dem Weg dorthin belegte Bürger vor wenigen Wochen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften (DSM) in Luckenwalde den 9. Platz mit der Mannschaft AK 170.

Bei Deutscher Seniorenmeisterschaft war Organisationstalent gefragt

Bei den Titelkämpfen in der heimischen Fläming-Therme war er als Materialwart des gastgebenden Vereins und vor allem in der Projektgruppe „Abendveranstaltung“ als Organisator gefragt. Eine Aufgabe, die er zusammen mit seinem Vereinskameraden sehr gut löste. „Wir standen fast vier Tage lang ununterbrochen auf den Beinen, aber es hat sich gelohnt, diese Zeit zu investieren“, zieht Bürger Bilanz. Zahlreiche positive Rückmeldungen aus ganz Deutschland von zufriedenen DSM-Teilnehmern geben ihm Recht. Nach dem Wettkampf-Highlight DSM wird am Wochenende in der Fläming-Therme bei den Landesmeisterschaften der Stress nicht ganz so groß sein, aber das Material für die teilnehmenden Rettungssportler muss dennoch in Ordnung sein. Diesbezüglich wird es Mario Bürger jedoch nicht bange. Er weiß, dass er sich auf seine Vereinskameraden im Notfall wieder verlassen kann.

Von Frank Neßler

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