Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr B&B in der vierten Liga

Heimauftakt in der Handball-Oberliga Mehr B&B in der vierten Liga

Der Ludwigsfelder HC bestreitet sein erstes Heimspiel in der Handball-Oberliga, in der die Zahl der Teams aus Berlin-Brandenburg gewachsen ist. Nach der Auftaktniederlage steht der LHC unter erhöhtem Druck.

Ludwigsfelde. Einen Vorteil hat die neue Gemengelage, logistisch gesehen kommen die neuen Gegner dem Ludwigsfelder HC buchstäblich entgegen. „Es ist schade, dass keine Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern aufgestiegen ist“, sagt Jörg Taeger, der Manager des LHC, der heute sein ersten Liga-Heimspiel in dieser Saison bestreitet, „weil von dort immer wieder starke und interessante Mannschaften in die Liga kommen. Andererseits reduziert die höhere Zahl von Teams aus Berlin und Brandenburg die Fahrtkosten.“

Die sportlichen Zustellungsbezirke haben sich wieder einmal verändert in dieser Spielzeit in der Handball-Oberliga-Ostsee-Spree, die vor fünf Jahren ihre Premiere feierte – inzwischen hat die sechste Saison begonnen. Nach dem Aufstieg des HSV Insel Usedom in die dritte Liga und dem Abstieg des SV Warnemünde hat sich die Zahl der Teams aus dem nördlichsten der drei Bundesländer auf drei reduziert, da keine Mannschaft aus „Meck-Pom“ aufsteigen wollte. Die Berlin-Brandenburg -Fraktion dagegen ist auf elf Vertretungen angewachsen (siehe Infokasten).

Dickes B also für Berlin und Brandenburg in der OOS, die vor fünf Jahren im Rahmen einer Strukturreform der Handballligen eingeführt worden war.

„Die Reform damals hat sich bewährt. Das Niveau ist gut und es gibt kein Fallobst in der Liga“, sagt LHC-Coach Michael Jantzen, der mit seinem Team am heutigen Sonnabend das erste Heimspiel bestreiten wird. Die Einführung war in der Startphase mit Skepsis begleitet worden. „Anfangs waren zu wenig Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern dabei. Die hohen Fahrtkosten haben abgeschreckt“, erinnert sich Jantzen, „aber das hat sich geändert. Der Mix stimmt inzwischen. Die Spielkasse ist sehr ausgeglichen.“ Taeger meint: „Es ist eine sehr anspruchsvolle und spannende Liga geworden.“

Jantzen und sein runderneuertes Ensemble stehen in der gerade anlaufenden Saison nach der Auftaktniederlage beim MTV Altlandsberg gegen den Bad Doberaner SV in der heimischen Stadtsporthalle (Anpfiff: 18.30 Uhr) bereits unter erhöhtem Erfolgsdruck. „Das Spiel war nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis ausdrückt“, sagt Jantzen, „aber es war ein verdienter Sieg für den MTV. Wir haben zwar 16 gute Spieler, aber wir sind noch nicht als Mannschaft gefestigt. Die Sicherheit fehlt noch. Da habe ich mich etwas getäuscht, dieser Prozess dauert länger als gedacht.“ Manager Taeger meint zur ersten Ligapartie der Saison vor zwei Wochen: „Wir haben die Startphase total verschlafen und sind dann dem Rückstand hinterhergelaufen, dass wollen wir natürlich besser machen gegen Bad Doberan.“ Die vergangene Saison hatte der LHC, der einer der ganz wenigen Vereine ist, die alle fünf Spielzeiten in der vierthöchsten Liga absolviert haben, auf Platz acht beendet.

Immerhin: Zwei Pflichtsiege hat der LHC nach der Auftaktniederlage in dieser Saison bereits gefeiert: Am vergangenen Sonnabend setzte sich das Team aus der Autobauerstadt mit Erfolgen gegen Gastgeber TSV Empor Dahme (31:10) und den HV Calau (30:13) im HVB-Pokal durch und zog in die nächste Runde ein. Dieser Trend soll nun gegen den Gegner von der Küste fortgesetzt werden. „Wir wollen 60 Minuten lang brennen“, fordert Trainer Jantzen, „dem Publikum eine gute Partie abliefern und gewinnen.“

Internet:
www.lhc-ludwigsfel.de

Von Lars Sittig

Ludwigsfelde 52.3011439 13.261627
Ludwigsfelde
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.