Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Mit besseren Wurfleistungen mehr möglich

Handball-Oberliga Mit besseren Wurfleistungen mehr möglich

Luckenwalder Handballfrauen verlieren Jahresauftakt gegen den VfV Spandau 15:25 (7:13)

Luckenwalde. Die Frauen-Sieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) hat am Samstagnachmittag ihr erstes Meisterschaftsspiel im neuen Jahr in der Fläminghalle gegen den VfV Spandau mit 15:25 (7:13) verloren. Die Handballerinnen aus Berlin-Spandau gehören zu den vier Top-Mannschaften, die das Niveau in der Oberliga Ostsee-Spree bestimmen, und waren demzufolge auch in der Favoritenrolle.

„Wir haben eine taktische Linie aufgestellt, nun muss die Mannschaft das beste daraus machen“, sagte HVL-Cheftrainer Ralf Granzow vor dem Anpfiff dieser Partie am Samstag. Mit dabei war nach langer Verletzungspause endlich wieder seine Tochter Stephanie Granzow, der es verständlicherweise noch an Spielpraxis fehlte. Dafür standen aber Juliane Hintze (erkrankt), Marie Demps (verletzt) und Natalie Gericke nicht zur Verfügung. Nichtsdestotrotz lieferten die Luckenwalder Handballerinnen ein großes Spiel ab. Wenigstens was die Abwehrarbeit betraf, waren sie über die gesamten 60 Spielminuten Spitze. Woran es haperte, war wieder einmal die Chancenverwertung. Wie da gesündigt wurde, das ging nicht auf die berühmte Kuhhaut. Wären da die Einheimischen effektiver gewesen, hätten sie den Favoriten in arge Bedrängnis bringen können.

Aber auch die Gäste aus der Hauptstadt hatten da anfänglich ihre Probleme. Die Spielstände von 1:2 (10.) und 3:7 (22.) aus Sicht der Gastgeberinnen liefern den Beweis. Sie blieben ihrem Trainer Marcel Wiesner nicht verborgen. „ Im Angriff müssen wir uns deutlich steigern“, resümierte er. Granzow war letztendlich mit seinen Damen durchaus zufrieden, obwohl er in Sachen Wurfeffektivität Einschränkungen machte. „Wir konnten unser Konzept durchsetzen. Unser geheimer Wunsch war, nachdem wir in Spandau im Hinspiel die Hucke voll gekriegt haben (21:44), ein günstigeres Resultat. Der Grenzwert lag da bei 10 Toren Differenz. Das haben wir auch hinbekommen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und keinen Ball verloren gegeben. Es war gegen die konterstarken Berlinerinnen ein positiver Start in das Jahr 2016. Die gute Abwehrleistung sollte uns für die nächsten Aufgaben Mut machen. Darauf können wir aufbauen und unsere Wurfleistungen verbessern“, erklärte der Luckenwalder Trainer Ralf Granzow. HVL-Torfrau Claudia Mager ragte wie so oft auch in diesem Spiel heraus. „Sie hat fünfzig Prozent der Siebenmeter gehalten“, bestätigte Torwarttrainer Torsten Günnel. Beste Luckenwalder Werferin an diesem Tage war Mandy Hähne. Sie bestach mit vier sehenswerten Toren von der linken Außenposition.

Am kommenden Sonnabend haben die Granzow-Schützlinge erneut Heimvorteil. Zu Gast in der Fläminghalle ist der letztjährige Berliner Meister und Mitaufsteiger, die HSG Neukölln. Das Spiel wird um 16 Uhr angepfiffen.

Von Horst Kupfer

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Luckenwalde
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.