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Mit zwei Siegen an die Spitze

Erfolgreicher Spieltag für Luckenwalder Volleyballerinnen Mit zwei Siegen an die Spitze

Die Luckenwalder Volleyballerinnen haben sich am Wochenende in Oranienburg mit zwei Siegen an die Tabellenspitze in der Landesklasse Nord gesetzt. Sie gewannen unter anderem gegen den bisherigen Spitzenreiter VSV Havel II.

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Ausgelassen feiern die LVC-Frauen ihren Erfolg. Sie besiegten sowohl den Tabellenersten als auch den -zweiten in Oranienburg.

Quelle: privat

Luckenwalde. Eine hohe Moral im Team und sehr gute spielerische Fähigkeiten waren die Voraussetzungen dafür, dass sich die Frauen des Luckenwalder Volleyballclubs (LVC) am Wochenende die Tabellenführung in der Landesklasse Nord sicherten. Die Gegnerschaft war nicht ohne. In Oranienburg bekamen es die LVC-Frauen mit dem gastgebenden Spitzenreiter VSV Havel II und dem Tabellenzweiten LG Wassersuppe Seeblick zu tun. Schwere Aufgabe für die Luckenwalder Volleyballdamen, die sie mit Bravour meisterten. Beide Teams wurden bezwungen.

Ihr erster Gegner in Oranienburg war der Staffelneuling LG Wassersuppe, ein Team, dass ähnlich wie der LVC eine Mischung von jungen und erfahrenen Spielerinnen in sich vereint. Schon beim Einspielen wurde klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde. LVC-Trainer Uwe Krause stimmte seinen Sechser darauf ein, durch konsequentes Blockspiel den gegnerischen Angreiferinnen den Zahn zu ziehen.

Der erste Satz bot alles, was guten Volleyball auszeichnet. Beide Mannschaften spielten auf hohem Niveau und machten kaum eigene Fehler. Keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von19:23 aus Luckenwalder Sicht bewiesen die LVC-Damen dann Nervenstärke. Sie kämpften sich auf 24:24 heran und mit hohem Selbstbewusstsein wehrten sie zwei Satzbälle ab, um ihn ihrerseits mit 27:25 für sich zu entscheiden. Den zweiten Durchgang gewannen die Luckenwalderinnen nahezu problemlos 25:11. Den Frauen der LG Wassersuppe hatten sie den Zahn gezogen. Besonders Sara Malinowski hatte immer wieder die Hände am Ball, was die gegnerischen Angreiferinnen dazu zwang, ihre Strategie zu ändern. Dabei machten sie immer mehr Fehler. Eine weitere Stärke des LVC ist es, die verbesserte Fitness und Kondition längere Zeit auf einem hohen Level aufrechtzuerhalten.

Gastgeber Oranienburg beherrschten die LVC-Frauen zunächst nahezu mühelos. Doch vor Beginn des zweiten Satzes zwang eine Adduktoren-Verletzung von Sara Malinowski zum Umstellen. Das Personalproblem der Luckenwalderinnen ist nicht neu. Die Zuspielerinnen Rebecca Krause und Amelie Dibow mussten wieder im Außenangriff und Mittelblock aushelfen. Dies brachte Unruhe und Verwirrung. Eigene Fehler häuften sich. Die LVC-Frauen gaben Satz zwei 15:25 ab.
Nun war die Moral der Truppe gefragt. Sara Malinowski wurde während des zweiten Satzes behandelt. Sie versuchte trotz Verletzung weiter zu spielen. Die Spielweise des LVC-Sechsers wurde umstrukturiert, um sie zu entlasten. Ein Ruck ging durch die Mannschaft. Die Blöcke standen wieder und die Sicherheit kehrte langsam zurück 27:25. Inzwischen ging es an die Kraftreserven. In Satz vier benötigte Sabine Kerstein, eine der Erfahrensten, eine Auszeit. Das hatte Folgen.

Oranienburg setzte sich 25:16 durch. Nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Im letzten Jahr hatte der LVC noch eine Quote von 35 Prozent, weil ihnen im entscheidenden Momenten die Puste ausging und die Konzentration nachließ. Daran wurde intensiv gearbeitet. Ob die Arbeit Früchte trägt, musste sich nun zeigen. Der LVC ging in Führung, hatte dann aber ein wenig Pech und auch eine Schiedsrichterfehlentscheidung gegen sich. Trainer Krause nahm die Auszeit (1:4), um die Gemüter zu beruhigen. Der LVC kämpfte sich wieder heran. Beim Stand von 5:8 wurden die Seiten gewechselt. Noch immer lag Orainenburg vorn (7:9). Im Schlussspurt mit den allerletzten Reserven drehten die Luckenwalderinnen diesen entscheidenden Satz. Sie siegten 15:10.

Die Freude bei den Luckenwalderinnen war genauso groß wie die Erschöpfung. Es kullerten bei einigen auch die Tränen aufgrund des Mixes aus Freude und Erschöpfung.

Die Luckenwalder Volleyballerinnen stehen damit erstmals nach der „Neugründung“ des Teams an der Tabellenspitze der Landesklasse Nord. Sie haben gezeigt, dass die LVC-Frauen jeden Staffelgegner bezwingen können. Am Sonnabend kommt es zur nächsten Bewährungsprobe. Die LVC-Frauen empfangen die Sechser aus Nauen und Heinersdorf in der Sporthalle des Friedrich-Gymnasiums. Zuschauer sind natürlich gern gesehen.

MAZ

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