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Volleyball-Landesliga Neuer Wirkungskreis

Für Ludwigsfelde und Zossen hat die Saison in der Volleyball-Landesliga begonnen – auf ungewohntem Terrain. Beim Saisonstart kam es gleich zu einem Derby zwischen beiden Teams.

Ludwigsfelde. Der Spielort lag außerhalb des bisherigen Wirkungskreises, bereits bei der Saisonpremiere hatten Christian Holland und der MSV Zossen Neuland betreten. „Ich habe vorher noch nie in Kolkwitz gespielt und ich glaube auch keiner meiner Mannschaftskameraden, insofern haben wir unseren Horizont erweitert“, sagt Holland, der Diagonalspieler des MSV 07, „ich freue mich, dass wir in die Südstaffel eingeteilt wurden, man lernt so neue Gegner und Hallen kennen.“

Sie pritschen und baggern wieder im Ligabetrieb, die Volleyballer des Altkreises Zossen und gleich am ersten Spieltag war es in Kolkwitz (niedersorbisch Gołkojce) zum Kreisduell zwischen dem VSV Ludwigsfelde und Zossen gekommen. Der MSV hatte sich beim Dreierturnier im Landkreis Spree-Neiße gegen den Lokalrivalen mit 3:0 Sätzen durchgesetzt. Beide Teams verloren dann später gegen den Gastgeber (Ergebnisse siehe Infokasten). In Kolkwitz war zum ersten Duell zwischen MSV und VSV seit längerem gekommen, nachdem beide Teams in den vergangenen Jahren in verschiedenen Ligen antraten: Dann aber schaffte der Volleyball-Sport-Verein aus Ludwigsfelde aber in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Landesliga und der MSV wurde von der Nord- in die Südstaffel umgruppiert.

„Es ist natürlich ein besonderes Spiel. Der VSV ist unser längster Derbygegner“, sagt Holland, „wir haben schon vor Jahren in der Landesklasse gegeneinander gespielt.“ Bei der Partie in Kolkwitz habe der MSV ein gutes Spiel gemacht, „Ludwigsfelde war aber personell nicht ganz auf der Höhe“. Sieben Teams spielen neben Ludwigsfelde und Zossen in der Landesliga Süd (siehe Infokasten), aus der Region Dahme-Fläming tritt außerdem der 1. VC Wildau an. Ein gern gesehener Rivale hat sich allerdings verabschiedet. „Schade, das die SG Prieros/Netzhoppers Königs Wusterhausen nach dem Aufstieg nicht mehr zu den Gegnern gehört, dadurch ist ein Derby weggefallen“, bedauert Holland.

Dafür zählt Ludwigsfelde wieder zu den Kontrahenten: Beim VSV hatte man sich in diesem Jahr für den Aufstieg in die Landesliga entschieden, nachdem man in der Saison zuvor noch darauf verzichtet hatte. „Wir konnten einige junge Spieler dazugewinnen und haben den Kader vergrößert”, sagte Axel Burmeister, der Vorsitzende des Volleyballsportvereins zu den Ursachen für den Kurswechsel.

Die vergangene Saison in der Landesklasse Nord hatte Ludwigsfelde als Zweiter abgeschlossen – diese Staffel in der niedrigsten Spielklasse oberhalb der Kreisebene gibt es allerdings nicht mehr. Insgesamt hat es in den Volleyball-Ligen des Landes einen Schwund gegeben – die Zahl der Landesklassen-Abteilungen ist von vier auf zwei gesunken. Auch Holland bestätigt, was die Zahlen ohnehin belegen. „An der Basis fällt was weg“, sagt er, „die Jugendarbeit fehlt, gerade in den ländlichen Regionen.“

Bei MSV – der weiter mit einer Mannschaft antritt, die gemeinsam mit Spielern des BC Fortuna Blankenfelde gebildet wird, hofft man auf eine Platzierung im vorderen Bereich. „Ein Saisonziel ist schwierig zu benennen, weil das für uns eine ganz neue Staffel ist, aber wir wollen schon oben mitspielen. Die Mannschaft hat Potenzial. Die Teamfusion mit Blankenfelde läuft richtig gut.“

Von Lars Sittig

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