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Niederlage im Schlüsselspiel

Wünsdorf verliert und rutscht auf Platz zehn Niederlage im Schlüsselspiel

Der MTV Wünsdorf hat sein Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Brandenburgliga verloren. Beim Debüt von Trainer Dennis Hartmann verlor Wünsdorf zu Hause 28:31 (13:17) gegen den SSV Falkensee. Der MTV und Hartmann-Vorgänger Stephan Buchholz hatten sich in der vergangenen Woche im Einvernehmen getrennt. Auch der SV Lok Rangsdorf verlor sein Spiel: Rangsdorf unterlag beim Tabellenführer 1. SV Eberswalde mit 20:25.

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Ludwigsfelde. Vor dem Spiel war den Wölfen die Anspannung der aktuellen Situation anzumerken. „Ich bin schon etwas nervös, es ist eben eine andere Liga“, erzählte Hartmann, der im Laufe der Woche das Traineramt übernahm. Ab der ersten Sekunde spürte man den Ruck, der durch die Mannschaft ging. Von Beginn an agierten die Wölfe intensiv, die Körpersprache stimmte. Jedoch fehlte in der Anfangsphase die Effektivität im Angriff. Die Gäste verteidigten gut und führten schnell mit drei Toren. Hartmann ließ rotieren, wechselte früh in der Partie und gab den jungen Spielern Vertrauen. Allerdings scheiterten die MTV-Akteure immer wieder am starken SSV-Keeper Tom Göbelsmann, der sich besonders gut auf die Außenspieler der Wölfe einstellte. Wünsdorf lag zwischenzeitlich deutlich zurück (7:14/23.), arbeitete sich aber zurück in die Partie. „Die Mannschaft hat wieder füreinander gekämpft, die Einstellung stimmte“, lobte Hartmann. Zur Pause verkürzte der MTV auf 13:17.

Im zweiten Abschnitt liefen die Gastgeber weiterhin einem Rückstand hinterher, weil die Gäste zu leicht Tore erzielen konnten. „Die Spieler, die in den Kader der ersten Mannschaften nachgerückt sind, müssen erst noch integriert werden, die Abstimmung funktionierte noch nicht hundertprozentig, aber die Ansätze des Teams waren sehr gut“, sagte Hartmann. In den Schlussminuten kämpfte sich der Gastgeber wieder Tor für Tor heran und konnte nach der roten Karte von Falkensee-Spieler Tim Kommnick (55. Tätlichkeit) noch auf 28:31 verkürzen – gleichzeitig der Endstand. Hartmann sagte nach der Partie: „Die Mannschaft hat wieder näher zusammengefunden und ist positiv als Team aufgetreten, das ist das wichtigste heute.“ Auch die Spieler empfanden den Start des neuen Übungsleiters als angenehm. „Ich finde, das hat schon ganz gut funktioniert, das wird schon“, sagte Wünsdorf-Debütant Nils Seegebrecht hoffnungsvoll nach dem Spiel. Der MTV rutschte durch die Niederlage auf Rang zehn der Brandenburgliga ab. Falkensee (acht Pluspunkte) überholte Wünsdorf (sieben Pluspunkte) und steht nun auf Rang neun.

Die Aufstellung

MTV Wünsdorf: Bludau, Lindner - Skuddis (10/3), Klaus (6), Becker (5), Haupt Du. (2), Nowakowski (2), Langforth (2), Seegebrecht (1), Schmidinger, Jahic, Missal, Haupt De., Ulbrich

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