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Niederlage mit Ansage

Luckenwalder Oberliga-Handballerinnen unterliegen in Neubrandenburg 27:38 Niederlage mit Ansage

Die Luckenwalder Handballerinnen haben ihr Auswärtsspiel in der Oberliga Ostsee-Spree bei Fortuna Neubrandenburg mit 27:38 (11:16) verloren. Es war eine Niederlage mit Ansage, denn das für die HVL-Frauensieben in der Vier-Tore-Stadt die Trauben sehr hoch hängen, war wohl jedem aus dem Luckenwalder Lager klar.

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Lisa Bogdan (links) war in Neubrandenburg neben Stephanie Granzow mit fünf Toren die erfolgreichste Werferin in den Reihen der Luckenwalder Sieben.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. Die Luckenwalder Handballerinnen haben am Samstagnachmittag ihr Auswärtsspiel in der Oberliga Ostsee-Spree bei Fortuna Neubrandenburg deutlich mit 27:38 (11:16) verloren. Es war mehr oder weniger eine Niederlage mit Ansage für den Neuling, denn das für die Frauen-Sieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) in der Vier-Tore-Stadt die Trauben sehr hoch hängen, war wohl jedem aus dem Luckenwalder Handballlager von vornherein klar.

Das ahnte wohl auch der Luckenwalder Trainer Ralf Granzow. Für seine Sieben war es dann schließlich das von ihm vorhergesagte „schwere Spiel“. Am Ende standen die Nuthestädterinnen wieder mit leeren Händen da. Zum vierten Mal in dieser Saison kam der Aufsteiger um einer Niederlage nicht herum. Aber nichtsdestotrotz, so hatte es der HVL-Coach vor kurzem gegenüber der MAZ formuliert, müssen die Luckenwalderinnen zu Hause ihre Punkte holen. Dabei verwies Granzow besonders auf die Rückrunde von Januar bis April nächsten Jahres. Da haben dann nämlich seine Frauen insgesamt gleich sieben Heimspiele, im Monat März sind es sogar drei Begegnungen am Stück.

In Neubrandenburg lagen die Granzow-Schützlinge am Samstag mit 3:2 und 4:3 in der Anfangsphase der Partie sogar in Front. Dann wurden die Gastgeberinnen allerdings ihrer Favoritenrolle gerecht.

Nach einem 7:11-Rückstand in der ersten Halbzeit kämpften sich die Luckenwalderinnen wieder in die Partie zurück. Beim 11:11 konnten sie sogar noch einmal ausgleichen. Das war es dann allerdings auch. „Mit ihrem erfolgreichen Konterspiel haben uns die Gastgeberinnen das Genick gebrochen. Allein zwanzig Tore mussten wir auf diese Art und Weise hinnehmen. Das war das Beste, was ich bisher gesehen habe“, schwärmte der HVL-Trainer vom Spiel der Neubrandenburgerinnen.

Besonders jeweils zum Ende der beiden Halbzeiten schlugen die Fortuna-Frauen unerbittlich zu. „Da war bei uns einfach die Konzentration weg“, erklärte Granzow.

Die Neubrandenburger Sieben ist eine junge Mannschaft mit Zukunft. Sie kann bestimmt bald an DDR-Oberligazeiten und an ihre erfolgreichen Jahre in der 2. Bundesliga anknüpfen. Es ist ein von der Jugend her eingespieltes Team. Die Handballerinnen besuchen das Sportinternat in Neubrandenburg und betreiben dementsprechend einen hohen Trainingsaufwand. Dies zahlte sich jedenfalls am Sonnabend in der Oberligabegegnung gegen Luckenwalde aus. HVL-Coach Ralf Granzow merkt an: „Es gibt in dieser Liga keine einfachen Spiele, aber so weit weg sind wir auch nicht.“

Am kommenden Sonnabend um 16 Uhr steht für die Luckenwalder Handballfrauen in der Fläminghalle mit dem aktuellen Tabellenzweiten, dem BFC Preussen, der nächste Brocken ins Haus. Die Hauptstädterinnen haben erst am vergangenen Wochenende ihren Platz an der Sonne durch eine 23:26-Heimpleite an den VfV Spandau verloren. „Wir wollen natürlich unsere Chance nicht ungenutzt lassen. Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, wo wir uns nur ganz wenige Fehler leisten dürfen“, ist der Luckenwalder Trainer durchaus optimistisch vor dieser schweren Aufgabe.

Von Horst Kupfer

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