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Nur noch ein Derby auf dem Plan

Handballer des SC Trebbin Nur noch ein Derby auf dem Plan

Die Vorbereitungen auf die neue Saison haben bei den Handballern des SC Trebbin begonnen. Zunächst mussten sie den Spielplan nach ihren Wünschen etwas umgestalten. Das hatte Folgen.

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Die Derbys der Handballmänner aus Trebbin (blaue Trikots) und Luckenwalde in der Verbandsliga Süd sind stets hart umkämpft.
 

Quelle: Foto: Frank NeSSler

Trebbin.  Ab nächster Woche greifen die zurzeit in intensivem Aufbautraining stehenden Verbandsliga-Männer und Kreisliga-Frauen des SC Trebbin wieder zum Handball. Die neue Saison 2015/16 wirft bereits ihre Schatten voraus, so musste Vereins-Vorstandsmitglied und Rückraumspieler Torsten Wagner zahlreiche Heimspieltage umkoordinieren. „Ich bin unseren Gegnern sehr dankbar, dass sie den ein oder anderen Tausch möglich gemacht haben“, erklärt Wagner. Im vorläufigen Spielplan hatten die beiden im Spielbetrieb stehenden SC-Mannschaften entgegengesetzte Heimspieltage. Eine gegenseitige Unterstützung in der Austragung der Spiele wie beim Kampfgericht oder in Ordnertätigkeiten wäre nicht möglich gewesen. Grund für die gegensätzlichen Ansetzungen waren einige nicht vorhersehbare Ligen-Wechsel. So treten die SC-Männer im kommenden Jahr nicht mehr gegen Blau-Weiß Dahlewitz an, da die Dahlewitzer in der Verbandsliga-Nordstaffel antreten müssen. Wegen des Aufstiegs der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst bleibt den Clauertstädtern somit nur noch das Derby gegen die HV Luckenwalde, welches am 31. Oktober zunächst in der Kreisstadt ausgetragen wird. Als Aufsteiger stehen mit dem MBSV Bad Belzig und Germania Massen altbekannte Teams auf dem Meldebogen.

Das erste Saisonspiel bestreiten die SC-Herren am 5. September in Calau. Zum ersten Heimspiel laden die Trebbiner am 19. September in den Sportkomplex gegen den doch in der Liga verbleibenden HSV Senftenberg. Eigentlich waren die Lausitzer abgestiegen. Aufgrund der Verschiebungen müssen die Trebbiner Fans zwischen Ende Oktober und Ende Januar eine dreimonatige Heimspielpause hinnehmen, dafür finden wie in der letzten Saison nahezu alle Heimspiele beider SC-Mannschaften gemeinsam statt. Besonders heimspiellastig wird der Saison-Endspurt, wenn die Trebbiner an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden im April im Sportkomplex antreten.

Die erste Runde des HVB-Pokals wird erst nach dem Saisonstart gespielt. Am 12./13. September treten die Clauertstädter beim Landesligisten SV Eintracht Ortrand an der brandenburgisch-sächsischen Grenze an. Dort wird wie im Vorjahr ein Final-Four-Turnier ausgetragen, bei erfolgreichem Spiel gegen Ortrand würde die SC-Sieben noch am gleichen Tag gegen den Sieger der Partie SSV Lübbenau (Landesliga) vs. HC Bad Liebenwerda (Brandenburgliga) spielen. „Das Ziel ist es sicherlich, dort zwei Partien zu absolvieren“, sagt Torsten Wagner nach der Auslosung. Neben den athletischen Grundlagen kommt im Training der Spaß nicht zu kurz. Deshalb absolvierten die Trebbiner Handballer im Juli ein Fußballspiel gegen die Handballer des VfL Potsdam, die zum Trainingslager in der Clauertstadt weilten.

Am Wochenende vom 21. bis zum 23. August werden sich die Clauertstädter in einem Trainingslager in der eigenen Halle den Feinschliff für die Saison holen. Dann wird auch ein Testspiel gegen die zweite Vertretung der HSG Teltow/Ruhlsdorf ausgetragen, außerdem testen die SC-Herren im August gegen den Ludwigsfelder HC II.

Auch die Trebbiner Kreisliga-Damen werden am Trainingslager teilnehmen, ehe sie am 19. September mit einem Auswärtsspiel in Wünsdorf in die Saison starten. Das erste Heimspiel bestreitet die Sieben von Trainer Torsten Wagner am 10.Oktober gegen Luckenwalde II, ehe zu Saisonende im neuen Jahr gleich sieben der neun Heimspiele am Stück bestritten werden. Auch den Damen fehlt ein Derby: Empor Dahme, gegen das die Trebbinerinnen ihren ersten Sieg im Spielbetrieb feierten, hat seine Mannschaft zurückgezogen.

Von Fabian Stollin

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