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Optimaler Saisonstart für Jüterboger

Schießen, 2. Bundesliga Luftgewehr Optimaler Saisonstart für Jüterboger

Sehr gut sind die Jüterboger Bundesliga-Luftgewehrschützen in die Saison gestartet. Nach zwei Siegen belegen sie den 2. Tabellenplatz.

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Dicht gedrängt stehen Jüterboger und Deutschenboraer Schützen an der Feuerlinie.

Quelle: Foto: Privat

Jüterbog. Besser hätte es für die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde beim Saisonauftakt in die 2. Bundesliga nicht laufen können. Mit zwei Siegen verschafften sie sich schon am ersten Wettkampftag ein sicheres Punktepolster.

Im Landesleistungszentrum Weißandt-Gölzau trafen sich die acht Mannschaften für die jeweils ersten beiden Wettkämpfe der neuen Saison. Viele Teams hatten sich in den zurückliegenden Monaten personell verstärkt. Die Jüterboger treten dagegen wieder mit der gleichen erfolgreichen Mannschaft des letzten Jahres an. Das Niveau zum Saisonstart war im Vergleich zur Vorsaison nicht ganz so hoch. So gab es 2014 noch 25 Ergebnisse die über der 390er Marke lagen. Diesmal erreichten nur 13 Schützen diese Marke. Ein Grund dafür war der Aufstieg der ersten Gölzauer Mannschaft in die 1. Bundesliga.

Zunächst bekamen es die Jüterboger mit dem brandenburgischen Ligaaufsteiger Bötzow zu tun. Die in der Vorsaison stärkste im Team, Mara Schliemann, musste sich im Topduell gegen Tomislav Banjai behaupten. Mit 387:380 wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Tobias Lohan lag von Anfang an im Match gegen Rick Herrmann vorn. Er setzte sich mit 387:383 durch. Thomas Schulze sorgte mit seinen 388 Ringen für das Topresultat im Team. Gegen Bötzows Neuzugang Joachim Bremer (375) hatte er wenig Mühe. Vanessa Liebe bezwang Christian Pawlowski klar mit 386:374. Den fünften Punkt für die Flämingstädter sicherte Gabi Bulla durch einen 378:374-Erfolg über Hannes Klawisch.

Nach dem 5:0-Sieg und einer knapp dreistündigen Pause wartete mit Deutschenbora ein härterer Brocken auf die Schützen aus der Flämingstadt. Gegen diese Mannschaft hatten die Jüterboger in den letzten beiden Jahren jeweils knapp mit 2:3 Punkten verloren. Doch diesmal sollte es anders kommen. Im Spitzenduell gab es zwischen Schliemann und Florian Wilfert bis zum Schluss einen ständigen Wechsel der Führung. Erst mit den letzten Schüssen setzte sich die Nummer Eins aus Deutschenbora mit 387:384 durch. An Position zwei gesetzt, unterlag auch Lohan denkbar knapp mit nur einem Ring gegen Stefanie Fesel 385:386. Doch die Jüterboger waren auf allen Positionen etwa gleich stark aufgestellt. Das sollte sich bei den hinteren Duellen in der Setzliste auszahlen. Thomas Schulze gewann gegen Heiko Lorenz, der unter seinen Möglichkeiten blieb, mit 386:378. Vanessa Liebe steigerte sich auf sehr gute 389 Ringe und markierte das beste Jüterboger Resultat des Tages. Sie deklassierte Sylvio Lenhard (374) deutlich. Gabi Bulla legte nach ihrem Erfolg im ersten Match hoch motiviert noch einmal sieben Ringe zu. Sie gewann 385:378 gegen Emilia Draßdo und sicherte ihrer Mannschaft den so wichtigen dritten Einzelpunkt.

Nach dem 3:2-Erfolg stehen die Jüterboger mit 4:0 Mannschaftspunkten hinter dem Ligafavoriten aus Halle auf dem 2. Platz im Klassement. Ausgeglichene Ergebnisse aller Schützen waren ausschlaggebend für den Erfolg am 1. Wettkampftag. Trainer Frank Kanzler hat ein schlagkräftiges Team geformt und zeigte sich nach dem Wettkampf sehr optimistisch für den weiteren Verlauf. Am 2. Wettkampftag Ende November in Berlin geht es dann gegen die bislang sieglosen Schützen aus Dresden und Jersleben. Auch hier dürften weitere Punktgewinne möglich sein. Vanessa Liebe wird dann mit einem Durchschnittsergebnis von 387,5 Ringen als topgesetzte Schützin starten.

Von Frank Neßler

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