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Optimistische Ausblicke der Luckenwalder Ringer

Informationsaustausch zur neuen Bundesliga-Saison der Luckenwalder Ringer Optimistische Ausblicke der Luckenwalder Ringer

Die Luckenwalder Bundesligaringer gehen

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Die Luckenwalder Bundesligaringer wollen auch in ihrer Jubiläumssaison wieder eine positive Rolle spielen. Seit 25 Jahren ringt der 1. LSC ununterbrochen im Oberhaus.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. „25 Jahre 1. Luckenwalder SC – 25 Jahre 1. Bundesliga Ringen“, unter diesem Motto stand am Freitagabend ein Informationsaustausch zur neuen Saison, zu dem der Club Freunde, Fans, Sponsoren und Pressevertreter ins Foyer der Fläminghalle eingeladen hatte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung des LSC-Teams für die neue Meisterschaftsserie. Die beginnt in gut dreieinhalb Monaten. Der erste Kampf der Luckenwalder in der neuen Saison hat es gleich in sich. Die LSC-Ringer empfangen am 19. September den VfK Schifferstadt in der Fläminghalle. Ein alter Bekannter, mit dem sie noch 2005 im Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft die Klingen kreuzten. Die Luckenwalder zogen damals den Kürzeren. Erst im darauffolgenden Jahr wurden sie zum ersten und bisher zum einzigen Mal Deutscher Mannschaftsmeister der Ringer. Dem VfK Schifferstadt ging nach dem Titelgewinn das Geld aus. Der Verein meldete Insolvenz an und wagte nach einer Neugründung 2007 in der Oberliga Rheinland-Pfalz den Neustart. Nun ist der VfK 07 zurück in der ersten Ringer-Bundesliga.

Kader der Luckenwalder Bundesligaringer für die Saison 2015/16

18 Ringer gehören zum Kader der Luckenwalder Bundesligaringer 2015/16.

Das sind im einzelnen: Stefan Grigorov (57/Greco) – Bulgarien, Emanuel Krause (57/F) – Deutschland, Georgi Vangelov (61/F) – Deutschland, Tamas Nagy (61/Greco) – Serbien, Michél Schneider (66/F) – Deutschland, Felix Menzel (75/F) – Deutschland, Lennard Wickel (75/F) – Deutschland, Erik Weiß (66/Greco) – Deutschland, Tobias Fonnesbek (66/Greco) – Dänemark, Aleksander Maksimovic (75/Greco) – Serbien, Martin Ost (86/F) – Deutschland, Timofei Xenidis (86/F) – Griechenland, Damian Hartmann (86/Greco) – Deutschland, Zhan Belenyuk (86/F) – Ukraine, Mihael Ganev (98/F) – Bulgarien, Felix Baldauf (98/Greco) – Norwegen, Christian John (130/Greco) – Deutschland und Nick Matuhin (130/F) – Deutschland.

Das Durchschnittsalter der LSC-Mannschaft beträgt 25 Jahre.

Solche Irrwege mussten die Luckenwalder in den 25 Jahren ihrer Liga-Zugehörigkeit nicht gehen, worauf die Verantwortlichen des Clubs am Freitag mit Stolz verwiesen. In ihrer Jubiläumssaison wollen die LSC-Ringer wieder eine positive Rolle spielen, dementsprechend optimistisch war der Ausblick. Zwar verfügen die Luckenwalder als einziger von zwei ostdeutschen Clubs in der Beletage des Ringens nicht über die wirtschaftliche Kraft und die finanziellen Möglichkeiten ihrer westdeutschen Konkurrenz, aber „wir haben eine ganz spezielle Mannschaft“, wie es LSC-Präsident Christian Buddeweg ausdrückte. Und eine sehr erfolgreiche. Ringer aus den Leistungszentren Luckenwalde und Frankfurt/Oder im Kader. LSC-Bundesligakämpfer holten vor wenigen Wochen bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zwei Titel durch Damian Hartmann (Greco) und Martin Obst (Freistil), zweimal Silber (Emanuel Krause und Lennard Wickel) sowie viermal Bronze (Michél Schneider, Felix Menzel, Erik Weiß und Christian John). Das macht selbstbewusst. Nicht zu vergessen ist Nick Matuhin. Der LSC-Superschwere wurde bei der DM in Hinblick auf internationale Aufgaben geschont. Matuhin gehört dem „Team Rio“ Brandenburgs für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro an und ist in der Bundesliga ein Sieggarant der Luckenwalder.

Zu den neun deutschen Ringern kommen neun ausländische Sportler. Sie passen nach Meinung der LSC-Trainer Andreas Zabel und Jörn Levermann ins Team. Besonders gefreut haben sich die Luckenwalder, dass es gelungen ist, den Ukrainer Zhan Belenyuk zu verpflichten. Er kommt vom AC Lichtenfels und hat in der vergangenen Saison keinen Kampf verloren.

Von Frank Neßler

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