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Rekorde und Emotionen in Luckenwalde

28. Senioren-DM im Rettungsschwimmen Rekorde und Emotionen in Luckenwalde

Eine Erfolgsgeschichte wurde mit den 28. Deutschen Meisterschaften der Senioren im Rettungsschwimmen in Luckenwalde geschrieben. Veranstalter und Teilnehmer waren voll des Lobes. Am Samstagabend gingen die Meisterschaften mit der Siegerehrung und einer Tanzparty zu Ende. Überschattet wurden die Titelkämpfe von einem tragischen Zwischenfall.

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Luckenwalder Medaillengewinner: Katrin Wölk, Benjamin Kappler, Antje Schweigert, Robert Walter, Franka Fischer, Lukas Trieglaff, Eileen Kother und Heike Popke (von links).

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Eine stimmungsvolle Siegerehrung mit anschließender nächtlicher Tanzparty in der Fläminghalle bildeten am Samstagabend den Abschluss der 28. Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Luckenwalde. Zwei Tage lang ermittelten zuvor 950 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland in der benachbarten Fläming-Therme die diesjährigen nationalen Titelträger in den Altersklassen von 25 bis 90 Jahren.

Mammutprogramm an zwei Wettkampftagen

Ein Mammutprogramm wurde absolviert. Es standen insgesamt 126 Läufe in den Einzelkonkurrenzen sowie 92 in den Mannschaftswettbewerben auf den acht Wettkampfbahnen der Therme an. Zahlreiche neue deutsche Rekorde konnten dabei bejubelt werden.

Die ältesten Teilnehmer der Meisterschaften waren Else Lemmes (89 Jahre) und Olaf Thümmler (87)

Die ältesten Teilnehmer der Meisterschaften waren Else Lemmes (89 Jahre) und Olaf Thümmler (87)

Quelle: Frank Neßler

Zum ersten Mal bei deutschen Seniorenmeisterschaften der Rettungsschwimmer wurde in Luckenwalde die Altersklasse 90 aufgemacht. Else Lemmes aus Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) ging mit 89 Jahren erfolgreich an den Start. Unter dem Beifall von Aktiven und Zuschauern zog sie in der Fläming-Therme ihre Bahnen. Es war einer der emotionalsten Momente dieser Meisterschaften.

Luckenwalder Gastgeber in den Medaillenrängen

Grund zum Jubeln hatten auch die Gastgeber. Die Luckenwalder DLRG-Schwimmer fischten eine Goldmedaille sowie zweimal Silber und Bronze aus dem Becken. Benjamin Kappler gewann Einzel-Bronze in der Altersklasse 25 sowie den Titel mit seinen Teamkollegen Robert Walter, Johannes Thielisch und Lukas Trieglaff in der AK 100-Staffelwertung.

Knapp den Titel verpasst hat Eileen Kother. Sie wurde hinter der Berlinerin Jeanette Libera-Körner Zweite in der AK 40. Silber gab es außerdem für die Luckenwalder Damenstaffel mit Franka Fischer, Katrin Wölk, Antje Schweigert, Eileen Kother und Heike Popke. Weitere Top-Ten-Platzierungen von Luckenwalder Startern komplettieren das gute sportliche Abschneiden der Gastgeber bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. „Ich bin total stolz“, erklärte Daniel Kuhrmann, Vereinsvorsitzender der DLRG Luckenwalde. Dabei hatte er nicht nur die sportlichen Erfolge der Gastgeber im Blick. „Die vielen ehrenamtlichen Helfer haben dafür gesorgt, dass wir als Verein noch weiter zusammengewachsen sind“, sagte Kuhrmann. Lob bekamen die Luckenwalder am Samstagabend von vielen Seiten. „Eine super Veranstaltung“, erklärte beispielsweise Peter-Michael Kessow, der Präsident der DLRG Brandenburgs. Eine Teilnehmerin aus Bayern war ebenfalls voll des Lobes. „Alles ist sehr gelungen“, sagte sie.

Die Deutschen Seniorenmeisterschaften der Rettungsschwimmer fanden erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte in den neuen Bundesländern statt. In Brandenburg erlebten die Titelkämpfe ihre Premiere.

Tragischer Zwischenfall zwingt Wasserretter zum Handeln

Dass die DLRG-Sportler Leben retten, zeigte sich tragischerweise ebenfalls am Wochenende. Ein älterer Teilnehmer der Meisterschaften geriet am Sonnabendvormittag in der Fläming-Therme in eine lebensbedrohliche Situation. Er musste nach Kreislaufproblemen aus dem Wasser geborgen und wiederbelebt werden. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Von Frank Neßler

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