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SC-Sieben demonstriert Stärke

Trebbiner Handballer bleiben auf Erfolgskurs SC-Sieben demonstriert Stärke

Die Trebbiner Handballer sind in der Verbandsliga Süd auf den 2. Tabellenplatz geklettert. Am Sonnabend besiegten sie den HC Spreewald II mit 33:23 und untermauern ihre Ambitionen, ein Spitzenteam der Liga zu sein.

Trebbin. Die Trebbiner Verbandsliga-Handballer haben am Samstagabend das Spitzenspiel gegen den HC Spreewald II dank einer eindrucksvollen Abwehrleistung vor 180 Zuschauern mit 33:23 gewonnen. Sie rücken aufgrund des Punktverlustes von Finsterwalde (32:32 in Luckenwalde) auf den 2. Tabellenplatz vor.

Die Gäste begannen erfolgreicher (3:5/7. Minute). Die im Eins-gegen-Eins starken Spreewälder erspielten sich durch schnelle Pässe und mit hohem Tempo Überzahlsituationen, die Bert Orbanz (8 Tore), der ehemalige Kapitän der HC-Oberliga-Sieben, nutzte. In der Anfangsphase hielt lediglich der in bestechender Form aufspielende Rückraumspieler und Top-Torschütze Torsten Wagner (6 Tore) die Trebbiner im Spiel. Nach einer gespielten Viertelstunde stand es 9:9.

Die Hereinnahme von Rückkehrer Sven Keck in den SC-Mittelblock sollte sich als goldrichtig erweisen. Die Gäste-Angreifer hatten bis zum Pausenpfiff deutlich größere Schwierigkeiten, sich gute Wurfchancen zu erarbeiten. Der abermals gut aufgelegte Einwechsel-Spielmacher Marcel Kroop (3 Tore) erzielte das letzte Trebbiner Tor vor der Pause. Man merkte den Hausherren bis zum Pausenstand von 14:12 das Selbstvertrauen eines verlustpunktfreien Teams an. „Wir hatten gute Wechselmöglichkeiten“, lobte Trainer Klaus-Dieter Huschke das Heimteam, „die hohe Trainingsbeteiligung macht sich bemerkbar.“

Zu Beginn der zweiten Hälfte knüpften die Clauertstädter an die gute Phase an. Torhüter Maximilian Schulze brachte sein Team mit Glanzparaden auf die Siegerstraße. Der treffsichere HCS-Rechtsaußen-Rechtshänder Danilo Wendt verkürzte zwar noch auf 19:21, aber dann legten die Trebbiner eine richtig gute Abwehrleistung hin. Die Gäste mussten abreißen lassen. Mit zahlreichen Kontertoren und einem 5:0-Lauf bauten die Trebbiner die Führung auf 26:19 aus.

Ein unnötiges Frust-Foul von HCS-Spieler Orbanz an Wagner und die anschließende Rote Karte zehn Minuten vor Schluss waren der Gipfel der Spreewälder Emotionen. Gegen die sich in der Schlussphase hängenlassenden Gäste bauten die Trebbiner ihren Vorsprung auf den etwas zu deutlich ausgefallenen Endstand von 33:23 aus. Linksaußen Dustin Emmermacher (6 Tore) mauserte sich mit einem sehenswerten Hüftwurf als Schlusspunkt zum SC-Toptorschützen.

Von Fabian Stollin

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