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SC Trebbin verliert gegen Cottbusser Handballer

Lausitzer mit Bundesligaspielern SC Trebbin verliert gegen Cottbusser Handballer

Die Handballer des SC Trebbin haben am letzten Oktobersonntag im fünften Saisonspiel die dritte Niederlage hinnehmen müssen. Mit 26:32 unterlagen die Clauertstädter bei der Reserve des Lausitzer HC Cottbus.

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In der Lausitz-Arena flogen SC-Torwart Maximilian Schulze die Bälle um die Ohren. Er musste 60 Minuten lang durchspielen. Ersatz gab es für ihn am Sonntag nicht.

Quelle: Frank Neßler

Trebbin. Die Cottbusser, die sich auch „Junior Bulls“ nennen, waren mit zahlreichen 17- und 18-jährigen Akteuren aus der A-Jugend-Bundesligamannschaft angetreten. „Ich bin nicht so vermessen zu sagen, dass wir gegen so eine Truppe dann gewinnen“, erkannte SC-Trainer Dirk Griebsch die Stärke der jungen Gastgebersieben an, „da hatten wir auch ein bisschen Pech, dass die hier heute Zeit hatten zu spielen.“

Bereits zu Beginn der Partie in der abermals spärlich gefüllten Lausitz-Arena wurde deutlich, dass die Trebbiner wie bereits vor zwei Wochen bei der Heimklatsche gegen Tabellenführer Teltow/Ruhlsdorf einen schweren Stand haben würden. Sofort geriet die SC-Sieben, die vom Trainerehepaar Griebsch noch vor dem zu erwartenden schnellen Spiel der Cottbusser gewarnt worden war, mit 1:4 in Rückstand. Die individuell starken LHC-Toptorschützen Tom Seifert (7 Tore) und Robert Müller (11/6) legten von der ersten Sekunde an hohe Wurfpräzision an den Tag, während die Gäste aus Trebbin gleich dreimal am Pfosten scheiterten.

Zwei vergebene Siebenmeter trugen ihr übriges dazu bei, dass die Hausherren in einer torarmen Begegnung nach zwanzig Minuten mit 9:4 in Front lagen. Dabei hatte die SC-Sieben noch Glück, dass wegen vieler leichtfertig vergebener, freier Chancen einiger LHC-Akteure der Vorsprung nicht noch höher ausfiel. „Es wurden wieder wichtige Tore einfach nicht gemacht“, verzweifelte Trainer Dirk Griebsch, „ich weiß gar nicht, was wir im Training noch machen sollen, wenn es im Spiel dann an solchen Sachen scheitert.“

Immerhin schlossen die Trebbiner bis zum Pausenpfiff nach einigen personellen Umstellungen wieder auf. Insbesondere der auf Rechtsaußen eingesetzte Topscorer Thomas Bien (6/1 Tore) führte seine Mannschaft mit vier Treffern wieder auf den Halbzeitstand von 11:9 für Cottbus heran.

Kurz nach der Pause sollte der 12:11-Anschlusstreffer durch Benjamin Stollin (5) auch der letzte gewesen sein. Bis zur 40. Minute zogen die Hausherren auf 19:13 davon. Die Cottbusser trafen nun nach Belieben, während der SC abermals am Pfosten und den eigenen Nerven scheiterte. Torsten Wagner beispielsweise, sonst verlässlicher Torgarant, erzielte erst nach einer knappen Dreiviertelstunde seinen ersten Treffer.

„Stellenweise wurden wieder Abwehrdefizite deutlich“, suchte das Trainerehepaar Griebsch Gründe für die Schwächephase ihrer Mannschaft, „aber es ist auch ein Problem, wenn uns unsere Torleute im Stich lassen – Maxe hätte gern mal eine Verschnaufpause gemacht.“ Torhüter Schulze musste mangels Alternative 60 Minuten durchspielen, hatte aber auch bei vielen Gegentoren aufgrund der Abwehrschwäche seiner Vorderleute keine Chance.

Auch ein kurzes Aufbäumen zum 27:23 sechs Minuten vor Spielende brachte nichts mehr, mehrmals vergaben die Clauertstädter Chancen zum weiteren Anschluss. Am Ende unterlag die SC-Sieben dem bisherigen Tabellennachbarn aus Cottbus mit 26:32, übrigens erstmals wieder seit 2009. „Gegen so eine Bundesligatruppe ist es schon schwer“, relativierte Dirk Griebsch die zweite Niederlage in Folge, „unsere Punkte müssen wir woanders holen.“ Chancen dazu bieten sich der nun auf Platz 9 abgerutschten Mannschaft schon am Sonnabend (18.30 Uhr), wenn im Sportkomplex Trebbin der Angstgegner aus Dahlewitz dem SC einen Derbybesuch abstattet.

So spielte der SC Trebbin

Schulze – Kahle, Wagner (4), Müller, Pfaender (3), Stollin (5), Kroop, Hager, Wettengel (4), Hartmann (1), Bien (6/1), Polke (1), Metze (2)

MAZ

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