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Saisonstart mit dem Spezialcrosser

Motorsport Saisonstart mit dem Spezialcrosser

Jürgen Sasky vom MC Baruth bestreitet an diesem Wochenende auf der heimischen Strecke das erste Rennen des Jahres. An den Start geht er mit einem Wagen, der eine lange Vergangenheit hat.

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Jürgen Sasky.

Quelle: FOTO: PRIVAT

Klein Ziescht. Das Kribbeln vorher ist noch da, auch nach all den Jahren hinter dem Lenkrad. „Daran hat sich nichts geändert“, sagt Jürgen Sasky, „klar ist man vorher immer noch aufgeregt.“ Der Grund für die Vorfreude: Am Wochenende wird Sasky das erste Rennen des Jahres 2016 bestreiten auf der heimischen Rennstrecke in Klein Ziescht, wo sein Verein, der MC Baruth, den Urstromtalpokal austrägt, ausrichtet. Bei dem zweitägigen Motorsport-Spektakel (siehe Infokasten) werden am 2. und 3. April wieder Stockcar- und Autocross-Rennen ausgetragen.

Sasky wird mit einem historischen Autocross-Fahrzeug, einem Trabant ins Rennen gehen. „Wir haben den Spezialcrosser damals unter Obhut des MC Autotrans 1982 selber gebaut“, erinnert sich der 58-Jährige, „er ist bei der DDR-Meisterschaft und Bestenermittlung gefahren und hat eine historische Startnummer.“

Sasky selber hatte 1980 mit dem Motorsport beim MC Autotrans begonnen. „Ich habe, wie man so sagt, Benzin im Blut“, sagte der Kfz-Meister und lacht, „das habe ich schon von meinem Vater mitbekommen.“ Bis 1990 war er gefahren, hatte dann aber bis 2013 eine Pause eingelegt. „Ich hatte das Kapitel eigentlich schon abgeschlossen, aber dann hat mein Sohn den Rennwagen aus der Versenkung geholt und gesagt: Papa fahr wieder, so kam es dann zum Comeback. Ich habe auch die Rückendeckung meiner Frau, die sich um die Verpflegung der Teammitglieder kümmert.“

2013 fuhr Sasky zum ersten mal wieder, 2014 gewann er die OACM – die Ostdeutsche Autocross-Meisterschaft und im vergangenen Jahr die Meisterschaft in Baruth. Was er am Motorsport mag? „Der Reiz sich zu beweisen und auch ein Fahrzeug zu bauen und zu sehen, wie gut es ist im Wettstreit mit den anderen. Es schult auch für den Beruf“, sagt der in Berlin-Altglienicke lebende Rennfahrer. „Wir fahren auch zum Training nach Baruth und verbinden das möglichst mit Arbeitseinsätzen.“

Drei Fahrzeuge gehören zum Team. Am heutigen Freitag beginnt Sasky mit dem Transport des Wagens nach Baruth, wo das Auto und die Rennstrecke aufgebaut werden. Am Sonnabend und Sonntag stehen dann Duelle im Rennoval auf dem Programm.

Eine Neuerung in diesem Jahr: Der MC Baruth und der MC Klosterfelde werden eine gemeinsame Stockcar- und Hobbycross-Meisterschaft ausrichten. Bei der neu gegründeten Rennserie, dem Brandenburgcup, werden bei mehreren Rennen in Baruth und Klosterfelde in mehreren Klassen Gesamtsieger ermittelt. „Man will wissen, wo man nach dem Winter steht. Wir greifen wieder an“, sagt Sasky, „aber es geht auch um die familiäre Atmosphäre. Man freut sich darauf, nach dem Winter alle wiederzusehen.“

Internet:
www.stockcarteam-mcbaruth.de

Von Lars Sittig

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