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Sebastian Warneck nimmt Kurs auf die Fahrsport-Weltmeisterschaft

Pferdesport Sebastian Warneck nimmt Kurs auf die Fahrsport-Weltmeisterschaft

Sebastian Warneck vom RuFV Nunsdorf hat sich vor der Fahrsport-WM aussichtsreich in Position gebracht: Wenn der Bundestrainer in Kürze den Kader für die WM-Vorbereitung berufen wird, hat der Rangsdorfer gute Karten für eine Nominierung. Bei den Weltmeisterschaften könnte Warneck einen großen Titel gewinnen, der noch in seiner Sammlung fehlt.

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Sebastian Warneck ist gut in Schwung in dieser Saison.

Quelle: foto: Hansjürgen Wille

Ludwigsfelde. Der Jahreshöhepunkt kann kommen: Sebastian Warneck nimmt Kurs auf die Weltmeisterschaft. Bei der letzten Sichtung für die WM der Zweispänner, die vom 20. bis 24. September im slowenischen Lipica stattfinden, bot der für den RuFV Nunsdorf startende und in Rangsdorf wohnende Warneck erneut eine überzeugende Leistung. Der neunfache Deutsche Meister gewann in Biblis die WM-Generalprobe mit seinem bewährten Gespann Bento, Balos und Beat überlegen mit 116,37 Punkten. Innerhalb der nächsten zwei Wochen will der Bundestrainer die deutsche Mannschaft benennen, die zuvor noch zu einem einwöchigen Trainingslager nach Österreich fährt.

Doch an Warneck kann er einfach nicht vorübergehen, denn zu konstant waren in dieser Saison die Leistungen des Fahrers aus dem Altkreis Zossen, obwohl er wegen der Herz-Operation und Erkrankung seiner kleinen Tochter die Vorbereitung nicht immer so durchziehen konnte, wie er sich das gern gewünscht hätte. „Nach Siegen in Klein Marzehns, Blievenstorf und dem österreichischen Viechtwang hatte ich einige Probleme in Zeiskam, landete dort nur auf Platz sieben, doch schon bei der DM in München und jetzt in Biblis zeigte sich, dass ich den Rückstand aufgeholt habe und wieder zu meiner gewohnten Topform zurückgefunden habe, natürlich auch meine Pferde“, so Warneck.

Den Grundstein für den Erfolg bei der WM-Generalprobe legte der 33-jährige Staatsanwalt am Moabiter Landgericht einmal mehr in der Dressur, wo er mit Beat und Balos einen gewaltigen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz herausholen konnte und von dem Zehn-Punkte-Vorsprung bis zum Schluss zehren konnte. „Jetzt erhalten meine Pferde aber erst einmal eine zehn- bis 14-tägige Regenerationspause. Nicht nur die Saison war anstrengend, sondern vor allem auch die Bedingungen in Biblis, wo es vom Mittwoch bis zum Sonntag ununterbrochen regnete und die Sonne gerade einmal für eine Stunde schien, so dass der Boden total aufgeweicht und äußerst schwer war.“

Chef-Bundestrainer Karl-Heinz Geiger und Disziplintrainer Wolfgang Lohrer sind natürlich sehr erleichtert, dass Warneck wieder so gut in Schwung gekommen ist, denn er ist nun einmal der Garant für ein gutes Team-Abschneiden in Lipica. „Nachdem ich in den Jahren 2007 und 2013 schon Vizeweltmeister war und mit der Mannschaft 2007 auch Gold holte, ist es natürlich mein erklärtes Ziel, endlich auch den WM-Einzeltitel zu erringen, sonst brauchte ich gar nicht mehr zu fahren“, erklärte vor einigen Wochen in einem Interview mit der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ der Rangsdorfer.

Von Hansjürgen Wille

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