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Siebte Niederlage im achten Spiel

Handball, Oberliga Ostsee-Spree-Frauen Siebte Niederlage im achten Spiel

Die Luckenwalder Handballerinnen haben es als Aufsteiger in die Oberliga Ostsee-Spree nicht einfach. Am Sonntag verloren sie das Auswärtsspiel bei der zweiten Mansnchaften der Reinickendorfer Füchse mit 14:34. Zumindest in der Anfangsphase konnten sie mithalten.

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Ein Schritt fehlt zum Finale

Natalie Gericke (Mitte) übernahm in der ersten Hälfte der Auswärtspartie die Sonderbewachung der Berliner Spielmacherin.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. Um eine Erfahrung reicher sind die Luckenwalder Handballerinnen seit Sonntagnachmittag. Bei der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin musste die Vertretung der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) in der Oberliga Ostsee-Spree im achten Saisonspiel ihre siebte Niederlage einstecken. Mit 14:34 (4:16) fiel sie dann am Ende recht klar aus.

Der HVL-Coach Ralf Granzow war eigentlich vor der sonntäglichen Partie in der Schulsporthalle Cyclopsstraße in Berlin-Reinickendorf guter Dinge. „Wenn alle an ihre Leistungsgrenze gehen, die Spielmacherin und Torschützin Nummer eins der Gastgeberinnen neutralisieren können, sollte was machbar sein.“

Der Luckenwalder Trainer schickte demzufolge von Anbeginn Natalie Gericke auf die Platte mit der Aufgabe die besagte Reinickendorfer Handballerin aus dem Spiel zu nehmen. Das erledigte die 22-Jährige im HVL-Trikot mit Bravour. Ihrer Gegenspielerin gelang erst nach 27 Spielminuten ihr erstes und einziges Tor in dieser Begegnung.

Zu diesem Zeitpunkt lagen aber die Gastgeberinnen schon mit 11:4 in Führung. In der zweiten Halbzeit hatte sich die Sonderbewachnung erübrigt, denn Granzow gegenüber auf der Trainerbank Christian Bulik gönnte seinem Star eine Pause. Dass auch ohne sie die Füchse-Damen ihre Kreise zogen, zeigt aus welchem Holz sie geschnitzt sind, auch wenn sie nicht immer mit astreinen Mitteln zur Sache gingen.

Dabei hatte am Sonntag alles so gut für die Nuthestädterinnen begonnen. Nachdem die Reinickendorfer Sieben gleich zwei Strafwürfe nicht verwandeln konnte und auf beiden Seiten Pfosten und Latte im Wege waren, gelang Doreen Mager nach sechseinhalb Minuten das 1:0. 120 Sekunden später konnte die Luckenwalder Ballwerferin sogar zum 2:0 nachlegen. Nach einer Viertelstunde (3:3) schien die Rechnung der Gäste aufzugehen, doch wie sich später herausstellte war es nur ein Strohfeuer.

„Wir haben uns da zu doof angestellt. Mit der zweiten Welle und einer stabilen Abwehr sind wir auf die richtige Bahn gekommen“, erklärte der Füchsetrainer Christian Bulik die Schwächephase seiner Sieben und verkündete gleich seine Vorstellungen für das laufende Spieljahr, „Wir wollen nach dem verkorksten Saisonstart so weit wie möglich in der Tabelle nach oben. Ein Aufstieg wäre gar nicht so schlecht“.

Da hat sein Luckenwalder Amtskollege Ralf Granzow ganz andere Zielstellungen im Blickfeld. Für seine Schützlinge geht es nur einzig und allein um den Klassenerhalt. Die unmittelbare Konkurrenz kommt da aus Brandenburg an der Havel und Angermünde. Nachdem seine Tochter Stephanie Granzow verletzungsbedingt für mehrere Wochen ausfällt, musste auch ihre jüngere Schwester Franziska am Sonntag direkt von der Handballhalle in die Notaufnahme. Inzwischen gibt es jedoch Entwarnung.

Fest steht jedoch, dass sie wie auch Marie Demps (angeschlagen) ihrer Mannschaft am Sonntag im Landespokal nicht zur Verfügung steht. Die Luckenwalder Handballfrauen haben da eine megastarke Gruppe erwischt. In der heimischen Jahnhalle kommt es ab 13 Uhr zu folgenden Begegnungen: HV Luckenwalde – MTV 1860 Altlandsberg (Tabellenführer der 3. Liga); 14.30 Uhr Verlierer HVL/MTV – SV 63 Brandenburg West (Oberliga Ostsee-Spree) und um 16 Uhr: Brandenburg – Sieger aus HVL/MTV.

Von Horst Kupfer

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