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Sieg und Niederlage der Dragons

Basketball Sieg und Niederlage der Dragons

Sieg und Niederlage für die Königs Wusterhausener Basketballer: Während die Herrenmannschaft in der ersten Regionalliga mit 90:43 bei den „Otto Baskets“ in Magdeburg gewann, mussten sich die Wusterhausener Dragons Ladies auch im zweiten Spiel ihrer ersten Bundesligasaison den Neuss Tigers letztendlich eindeutig geschlagen geben und unterlagen mit 65:98 (29:50).

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Die Königs Wusterhausener Basketballer (weiße Trikots) haben in Magdeburg die zweite Partie in Folge in der Regionalliga gewonnen.
 

Quelle: FOTO: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen.  Sieg und Niederlage für die Königs Wusterhausener Basketballer: Während die Herrenmannschaft in der ersten Regionalliga mit 90:43 bei den „Otto Baskets“ in Magdeburg gewann, mussten sich die Wusterhausener Dragons Ladies auch im zweiten Spiel ihrer ersten Bundesligasaison den Neuss Tigers letztendlich eindeutig geschlagen geben und unterlagen mit 65:98 (29:50).

Nach dem Arbeitssieg gegen Hannover galt es für das Herrenteam, nach dem Tausch des Heimspielrechts, erneut auswärts zu bestehen. Verstärkt mit neuen Spielern für die neue Saison fuhr der BBC aus Magdeburg unter anderem mit Pro-erprobten Spielern auf. Die Verantwortlichen des BBC erhofften sich nach eigenen Aussagen, nach dem Spiel gegen die ALBA-Jugend, einen weiteren Schritt nach vorn. Von ihrem Team wurden sie jedoch von der schwächsten Saisonleistung überrascht, so die Meldungen von der BBC Homepage.

Königs Wusterhausens Coach Stenke stellte sein Team dagegen ganz gezielt darauf ein, dass die Dragons die Erfahrungen aus den ersten beiden Spielen in das Spiel in der Herrmann Hieseler-Halle mit hinein nimmt. So zeigten die Gäste aus Brandenburg von der ersten Sekunde an ihre Stärke. Wenngleich das Team von Kapitän Rathke geschwächt anreisen musste. Während Bastian Bloch (Wadenverletzung) sein Team zusätzlich von der Bank unterstütze, blieb Souleymane Diallo verletzungsbedingt in Berlin.

 Nach dem dritten Viertel (36:64) war die Vorentscheidung bereits gefallen und nach einem Endspurt im letzten Viertel (43:90) können sich die Red Dragons mit zwei Siegen aus drei Spielen für eine Woche den dritten Tabellenplatz sichern. Eine Momentaufnahme, die den 1. Herren der Red Dragons für ihre nächste Aufgabe bei den Albatrossen aus Berlin (10. Oktober, 15 Uhr Max-Schmeling-Halle) sicher etwas Rückenwind geben dürfte.

In der Theorie der Vorbereitung war der Game Plan der Dragons Ladies klar umrissen: Man wollte die eher langsam agierenden Tigers durch ein breit angelegtes Spiel tüchtig über das Feld scheuchen und müde spielen. Allerdings ließ sich dieser gute Plan eher schwer in die Praxis umsetzen. Aufgrund der Ausfälle von Janina Thurau und Michelle Herfurth musste Königs Wusterhausen mit einer recht kurzen Rotation in diese kraftraubende Partie gehen. Durch die gesundheitlich angeschlagenen Lucy Reus und Eflan Kilic blieben am Ende ganze sechs Drachen, die im Vollbesitz ihrer Kräfte waren.

Das erste Viertel konnte das Heimteam noch recht offen gestalten. Gerade unter dem Korb hielten die größeren Drachen um Diane Schuetze und Jana Tiedke gegen das aggressive und körperbetonte Auftreten der Tigers stand. Durch die harte Spielweise kassierten die Tigers viele Fouls, was die Dragons von der Freiwurflinie nutzen, um in Sichtweite zu den Tigers zu bleiben.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Neuss durch Waller und Heinrich den Druck permanent und setzten sich auf dem Score Board immer weiter ab. Vanessa Hoehne und Co. ackerten zwar unermüdlich, erarbeiteten sich aber zu wenig Chancen. Auch nach der Halbzeit ließen die Tigers noch nicht locker und hielten durch eine Reboundstärke und eine über fünfzigprozentige Trefferquote aus dem Feld ihre Gegnerinnen immer mehr auf Distanz. Im letzten Abschnitt des Spiels schalten sie im Gefühl des sicheren Sieges runter. Nun entwickelt sich ein Spiel mit eher wenig Defensive. Allerdings gibt es trotz der Niederlage doch einige Lichtblicke. Von acht eingesetzten Spielerinnen scorten drei zweistellig (Hoehne, Schuetze, Zolotic). Diane Schuetze ist Top Rebounderin des Spiels.

Wenn Kelsey Harris sich noch besser auf die harte Spielweise in Deutschland eingestellt hat, wird sie sicherlich als Dreier-Schützin von sich reden machen. Mit Lucy Reuß und Melanie Radke als viel versprechende Perspektivspielerinnen sowie einer gesunden Eflan Kilic und Janina Thurau sowie einer Gina Löbig, wird das Team um den vielseitigen Captain Jana Tiedtke bald schon den ersten Erfolg in der Bundesliga feiern können.

Coach Klocke: „Als Neuling sind wir immer noch am Lernen und werden auch aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen und umsetzen. Unser erstes Ziel ist der Klassenerhalt. Für uns ist es wichtiger, Teams aus unserer Tabellenregion zu schlagen und nicht unbedingt Playoff-Kandidaten.“

Von Lars Sittig

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