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Sperenberger Tischtennisspieler für Onlinepetition

Forderung nach einheitlichem Ergebnisdienst Sperenberger Tischtennisspieler für Onlinepetition

Ralf Döhr (41), Mannschaftsleiter des Verbandsliga-Aufsteigers KSV Sperenberg, spricht im MAZ-Interview über Pläne des Verbandes zur Vereinheitlichung der Ergebnisdienste, eine Tischtennis-Petition auf der Internet-Plattform change.org und lange Zwangpausen in der Verbandsliga.

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Sperenberg. Herr Döhr, was muss man sich unter der Forderung „sorgt für eine Schnittstellenlösung zwischen den Online-Ergebnisdiensten aller Landesverbände Deutschlands“ eigentlich vorstellen?
Ralf Döhr: Es gibt im deutschen Tischtennis mehrere Ergebnisdienste, in Brandenburg beispielsweise tt-Info. Man möchte beim Deutschen Tischtennis-Bund nun den Ergebnisdienst vereinheitlichen und favorisiert dafür click tt. Die Initiatoren der Petition wollen aber keine Vereinheitlichung, sie möchten, dass der Anbieter weiter frei gewählt werden kann.
 

Was halten Sie davon?
Döhr: Grundsätzlich macht eine einheitliche Ergebnisseite Sinn, weil man dann auch die Spielerquotienten besser vergleichen kann. Das Problem ist: click tt ist teurer als tt-Info, das vielleicht sogar besser und fehlerfreier funktioniert.

Die Petition ist bereits mehr als 500 mal unterzeichnet worden. Haben Sie schon unterschrieben?
Döhr: Nein. Ich bin mir noch nicht sicher. Wir haben auch in der Mannschaft darüber gesprochen, ich denke, ein Teil wird die Petition unterschreiben.

Mit dem KSV Sperenberg sind sie nach dem Aufstieg mit drei Siegen in die neue Saison gestartet. Ist die Verbandsliga so schwach oder ist der KSV so gut?
Döhr: Weder noch. Wir haben auch in der vergangenen Saison in der Landesliga nur eine einzige Niederlage kassiert, im letzten Saisonspiel, als alles entschieden war und sind überlegen aufgestiegen. Vor dieser Saison haben wir uns gut verstärkt und ich denke, das wir die Qualität haben, im Mittelfeld mitzuspielen. Am Wochenende , wenn wir beim TTV Einheit Potsdam und bei der SG Geltow antreten, wird sich zeigen, ob wir weiter oben mitspielen können oder von unserer Leistungsstärke im Mittelfeld stehen.

Am Wochenende bestreitet der KSV zum ersten mal seit anderthalb Monaten wieder ein Spiel in der Verbandsliga. Wie kommt es zu so einer langen Unterbrechung und wie versucht man, im Rhythmus zu bleiben?
Döhr: Der Rhythmus wird natürlich gestört. Wir haben ganz normal zweimal die Woche trainiert. Freundschaftsspiele hatten wir nicht im Programm. Zu den langen Pausen kommt es, weil wir wegen der großen Entfernungen Doppelspieltage austragen. Das ist schon in Ordnung, weil die Reisekosten minimiert werden, aber die langen Pausen sind ungünstig. Für uns ist das Neuland, in der Landesliga wurde regelmäßiger gespielt. Nach den beiden Partien am Sonnabend treten wir am Sonntag auch noch bei den Kreis-Einzelmeisterschaften an.

Also erst eine ganze Weile gar nichts und dann ein volles Programm.
Döhr: Genau. Und danach haben wir wieder vier Wochen Pause. Danach wird dann aber wieder regelmäßiger gespielt.

Interview: Lars Sittig

Die Petition kann hier abgerufen werden

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