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Sturzpech für Luckenwalderin vor Meisterschaft

Radsport Sturzpech für Luckenwalderin vor Meisterschaft

Eigentlich wollte U15-Fahrerin Clea Seidel (Radteam Seidel Luckenwalde) am Wochenende bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften der Radsportler in Nidda (Hessen) um eine Spitzenposition sprinten. Dieses Ziel ist jedoch in Frage gestellt, denn im letzten Vorbereitungsrennen wurde sie schuldlos in einen Sturz verwickelt.

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Gastgeber ziehen positive Bilanz

Clea Seidel (Radteam Seidel Luckenwalde).

Quelle: privat

Luckenwalde. Die Teilnahme von Clea Seidel (Radteam Seidel Luckenwalde/RTS) an den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften am Wochenende in Nidda (Hessen) ist gefährdet. Der Grund dafür ist Sturzpech, das die U15-Fahrerin in Vorbereitung auf die Titelkämpfe ereilte.

Am letzten Testwochenende gut in Form

Zwei Rennen in Mecklenburg-Vorpommern absolvierte Clea Seidel als letzten Belastungstest vor den Deutschen Meisterschaften. Das Rennwochenende begann für sie planmäßig mit einem Einzelzeitfahren in Siggelkow, unweit von Parchim. Zu absolvieren waren dort 7,5 Kilometer auf einem anspruchsvollen, welligen Kurs. Die Luckenwalderin fuhr sehr konzentriert und zeigte an, dass ihre DM-Form stimmt. Sie gewann nicht nur den Mädchenwettbewerb, sondern hat auch alle Jungs ihres Jahrgangs hinter sich gelassen.

Zum letzten DM-Test ging es am Sonntag nach Parchim zum Kriterium. Ein spannendes Rennen wurde erwartet. Es starteten der männliche und weibliche Teil der U15 sowie die männliche und weibliche U17 in einem Rennen. Die unterschiedlichen Übersetzungen sowie Vorgaben für die Großen, machten das Rennen sehr spannend. Nachdem die Fahrer der Altersklasse U17 eingeholt waren, ging es zur ersten Wertung. Seidels Mitbewerberinnen waren bereits distanziert.

Sturz hat blutende Wunde zur Folge

In der letzten Kurve vor der ersten Wertungsabnahme begann jedoch das Unheil für die Luckenwalderin. Ein Fahrer versteuerte sich und brachte Clea Seidel bei hoher Geschwindigkeit zu Fall. Mit einer großen blutenden Wunde und einer Rundenvergütung begann das Rennen von vorn. Die Luckenwalderin zeigte sich zunächst gut erholt. Sie sprintete trotz einer schlechteren Übersetzung munter mit und gewann ihr Rennen. Die anschließende Versorgung der Verletzung und die Heimfahrt taten ihr mehr weh, als das Rennen selbst.

Von Frank Neßler

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