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Top und Flop für Luckenwalder Männer

Handball Verbandsliga Süd, Männer Top und Flop für Luckenwalder Männer

Einem nicht erwarteten Punktgewinn gegen Finsterwalde folgte eine derbe Klatsche in Cottbus für die Luckenwalder Handballer. Der Sieben fehlt es an Konstanz. Eine Ursache sind zahlreiche Ausfälle. Doch das ist nicht alleiniger Grund.

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Steve Hauffa

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Die Männer der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) hatten es in den letzten beiden Pflichtspielen mit Mannschaften aus der Tabellenspitze der Verbandsliga Süd zu tun. Während sie gegen Grün-Weiß Finsterwalde über großem Kampf einen Punktgewinn verbuchen konnten, setzte es am Wochenende eine herbe Auswärtsniederlage beim LHC Cottbus II. Die fehlende Konstanz der Luckenwalder kommt nicht von ungefähr. „Wir haben viele Verletzte und mit Krankheiten zu kämpfen“, erklärte HVL-Coach Reiner Schulz. „Das sorgt dafür, dass wir kaum geschlossen trainieren können. Zusätzlich fehlen immer wieder bewährte Stammkräfte“, fügte er hinzu.

Ein Handballkrimi entwickelte sich in der Luckenwalder Jahnhalle. Mit Finsterwalde war der Tabellendritte zu Gast. Das HVL-Team war von Anfang an hellwach und setzte sich nach 20 Minuten auf 10:6 ab. Doch wie schon oft hielten die Luckenwalder die Konzentration nicht hoch. Hektische, unnötige Abschlüsse sorgten für eine Wende im Spiel. Bis zur Pause waren die Gastgeber nur noch zweimal erfolgreich. Zudem waren sie nicht in der Lage, die Schnellangriffe der Finsterwalder zu stoppen. Mit 12:17 aus Sicht der Luckenwalder ging es in die Kabinen. Die HVL-Trainer Schulz und Heinrich verlangten wieder mehr Elan in der Defensive. Sich gegenseitig zu helfen war das Stichwort für das junge Aufgebot. „Wir müssen die Konter unterbinden und vorne selbst mehr Dynamik entwickeln“, erklärte Marc Heinrich. Besser präsentierte sich seine Mannschaft dann zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zwar konnte man den Abstand nicht verkürzen. Insgesamt aber wirkten die Luckenwalder wieder präsenter. Bis Mitte der zweiten Hälfte ernteten sie aber noch keine Lorbeeren dafür 22:28. Das Spiel nahm jedoch weiter Fahrt auf. Der Härtegrad stieg. Das Luckenwalder Publikum unterstützte nun wieder lautstark ihre Mannschaft. Die Gastgeber machten Tor um Tor gut. Auch eine Rote Karte gegen Steve Hauffa brachte die Schulz-Schützlinge nicht mehr aus dem Lauf. Henrik Bautz schaffte mit seinem Treffer 15 Sekunden vor Ende das 32:32. Den letzten Wurf der Gäste entschärfte HVL-Keeper Steve Kühne. Mit diesem Ergebnis war nicht mehr zu rechnen. 14 Zeitstrafen und drei Rote Karten waren den Gang in die Jahnhalle wert, wenn man ein kämpferisches Handballspiel und Spannung mag. „Mit dem Ergebnis können wir nach diesem Spielverlauf hoch zufrieden sein. Allerdings haben wir mit unseren Nachlässigkeiten auch selbst dafür gesorgt, dass wir zwischendurch so weit weg waren“, erklärte Trainer Schulz.

Am Wochenende präsentierte sich sein Team völlig anders. In Cottbus, beim amtierenden Tabellenführer, gingen die Luckenwalder unter. Dabei zeigten sie zu Beginn noch ihre Stärken. Nach zehn Minuten waren sie noch dran an den Lausitzern. Doch dann zogen die Gastgeber an und setzten sich ab. Über den Zwischenständen 3:7 und 5:11 ging es mit 6:15 in die Halbzeitpause. „Kampflos und unter Wert verkaufen, das geht gar nicht“, sagte Trainer Schulz verärgert in der Kabine. Nach Wiederbeginn war das Angriffsspiel der Luckenwalder wieder wesentlich inspirierter und kreativer. Auch die Deckungsformation stellte sich nun besser ein. Es reichte aber nicht für eine Schadensbegrenzung. Mit 18:33 setzte es eine derbe Klatsche für die Luckenwalder Verbandsligahandballer.

„Wir haben nun 14 Tage Zeit, uns wieder auf unsere Stärken zu besinnen“, erklärte Trainer Heinrich. Am 31. Oktober möchten die Luckenwalder dann wieder ihr positives Gesicht gegen den HV Calau zeigen.

Von Frank Neßler

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