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Trebbiner rücken an die Spitze heran

Handball / SC Trebbin Trebbiner rücken an die Spitze heran

Die Trebbiner Handballer besiegen am Samstagabend den HV Grün-Weiß Werder mit 31:27. Dabei ist für die Clauertstädter nicht alles nach Wunsch gelaufen.

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SC-Kreisläufer Silvio Kahle

Quelle: Frank Neßler

Trebbin. Auch im sechsten Spiel der Verbandsligasaison blieben die Trebbiner Handballer ungeschlagen. Gegen die Drittligareserve des HV Grün-Weiß Werder gelang den Clauertstädtern am Samstagabend ein 31:27-Heimerfolg. „Das war ein geiles Spiel“, äußerte sich der noch sichtlich euphorisierte SC-Kreisläufer Silvio Kahle nach der Partie, „das haben auch die Gäste gesagt.“ Durch den dritten Erfolg bei drei Unentschieden rücken die weiter viertplatzierten SC-Männer in der Nordstaffel-Tabelle an die Spitze heran.

Zu Beginn der Partie kamen die Hausherren mit einem Spieler des Landesliga-Aufsteigers aus der letzten Saison nicht zurecht. Jakob Henschke, mit neun Treffern Toptorschütze seines Teams, legte für die Gäste immer wieder vor und ließ die Deckung des SC alt aussehen. Nach einer Abwehrumstellung kam Torhüter Jan-Philipp Hilbert besser ins Spiel. Er hatte mit seinen Paraden Anteil daran, dass die Hausherren nicht nur zum ersten Mal in Führung gehen, sondern sich gleich einen 7:4-Vorsprung herausspielen konnten. „Wir haben da gut variiert, als wir gemerkt haben, dass die 6:0-Abwehr nicht funktionierte“, analysierte SC-Neuzugang Matthias Frank.

Die mit groß gewachsenen wie beweglichen Rückraumspielern ausgestatteten Gäste ließen sich aber nicht abwimmeln. Sie glichen auch aufgrund einiger misslungener Konterpässe der Trebbiner bald wieder zum 10:10 aus. Eine vorgezogene Deckungsvariante gegen Torsten Wagner machte den SC-Angreifern in dieser Phase zusätzlich zu schaffen. Gegen Ende der ersten Hälfte war es aber Spielmacher Arne Pfaender (Toptorschütze mit acht Toren), der die dadurch entstandenen Lücken clever nutzte und seine Mannschaft mit vier Treffern in Folge zum 15:12-Halbzeitstand warf.

Mit Wiederbeginn schienen die Hausherren vor rund 180 Zuschauern dem Spiel endgültig ihren Stempel aufzudrücken. Sie erhöhten auf 20:16 (40. Minute). Aber aufgrund nachlassender Konzentration bei den Trebbinern witterten die Grün-Weißen ihre Chance. Blitzartig glichen sie zum 20:20 aus.

Kurioserweise fingen sich die SC-Mannen wieder und setzten dem 4:0-Lauf der Gäste zuvor einen 5:0-Lauf ihrerseits entgegen. Zu allem Überfluss verletzte sich dann Torjäger Henschke beim Spielstand von 25:20 noch, die tapfer kämpfenden Werderaner konnten den SC-Vorsprung in der Folge nicht mehr nennenswert verkürzen. Insbesondere Matthias Frank setzte seine Körpergröße und Wurfgewalt nun gekonnt in Szene und traf in der Endphase viermal ins gegnerische Netz. „Da war die gegnerische Abwehr wohl schon etwas erschöpft“, lachte Frank, während der verletzte Rückraumspieler Benjamin Stollin ergänzte, dass der Knackpunkt die Rückkehr nach dem 20:20-Ausgleich gewesen sei.

Am Sonntag ging es für Matthias Frank dann zu seinem alten Verein VfL Potsdam, bei dem er in dieser Saison als Hallensprecher aushilft. „Die Leute machen mit, und meine alten Kollegen finden es auch witzig“, freut sich der SC-Neuzugang, der sich immer besser ins Angriffsspiel der Clauertstädter integriert und mit Blick auf die bisherige Bilanz der Trebbiner sicherlich noch mehr Spaß am Animieren der Drittligazuschauer findet.

Von Fabian Stollin

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