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Trebbiner tanken Selbstvertrauen

Handball: Verbandsliga Süd, Männer Trebbiner tanken Selbstvertrauen

Die Trebbiner Verbandsligahandballer besiegen in ihrem ersten Heimspiel des neuen Jahres den HV Calau mit 44:29. Damit tanken die Clauertstädter Selbstvertrauen für die anstehenden schweren Punktspielaufgaben.

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Benjamin Stollin (blaues Trikot) im Griff der Calauer Abwehr.

Quelle: Foto: Nessler

Trebbin. Vor den schweren Auswärtsspielen bei den Konkurrenten im Spreewald im Februar haben die Trebbiner Verbandsligahandballer am letzten Januarwochenende mit einem 44:29-Heimerfolg gegen den HV Calau Selbstvertrauen tanken können. In einer, wie so oft zwischen den Trebbinern und den Niederlausitzern, temporeichen Partie überzeugten vor allem die Angriffsreihen. Die SC-Sieben schonte aufgrund des am Ende hohen Vorsprungs einige erkältungsgeschwächte Akteure.

Zu Beginn überraschten die Hausherren den Tabellenzehnten mit einer doppelten Manndeckung gegen die gefährlichsten HVC-Rückraumspieler Christopher Faatz und Nico Lehmann (9 Tore). „Damit haben die Calauer sicher nicht gerechnet“, begründete Kai Argewalt aus dem SC-Trainerteam die ungewöhnliche Taktik, „das hat auch ganz gut geklappt, obwohl wir das vorher noch nie so gespielt haben.“ Insbesondere Ralf Rexhäuser (9 Tore) nutzte allerdings die Lücken, die sich durch die offensive SC-Deckung ergaben. Er hielt das Spiel für die Gäste mit seinen Toren in der Anfangsviertelstunde bis zum 8:7 offen. Drei vergebene Siebenmeter verhinderten eine Calauer Führung, die vor Jahresfrist bereits mit einer Energieleistung beim 37:37-Unentschieden einen Punkt aus dem Trebbiner Sportkomplex entführt hatten.

In der Folge setzten sich die Hausherren über 13:8 bis auf 16:12 ab. Nach seiner Einwechslung überzeugte in dieser Phase vor allem der leicht angeschlagene SC-Toptorschütze Torsten Wagner (7 Tore). In den letzten Minuten der ersten Hälfte schienen die Calauer das Verteidigen eingestellt zu haben. Wagner und der ebenso siebenmal erfolgreiche Linksaußen Dustin Emmermacher erhöhten fast im Alleingang zum 23:13-Pausenstand. Hinzu kam, dass die Rangsdorfer Unparteiischen in dieser Phase insbesondere gegen Gästespieler Faatz die ein oder andere SC-Abwehraktion sehr zurückhaltend bewerteten. In der zweiten Hälfte wurde das sehr faire Untereinander beider Mannschaften durch ausbleibende Pfiffe auf beiden Seiten zusätzlich strapaziert.

Die Trebbiner verwalteten ihren hohen Vorsprung in der zweiten Hälfte. Sie gaben allen Spielern Einsatzzeiten. „Wir haben mittlerweile einen breiten Kader, aus dem wir dann schöpfen können“, erklärte Argewalt, „letztlich war das vor den direkten Duellen um Platz zwei auch ein Pflichtsieg.“

In der zweiten Hälfte gesellte sich zum sicheren Siebenmeterschützen Silvio Kahle (7/5 Tore) noch ein dritter Toptorschütze zum Duo Wagner/Emmermacher hinzu, im SC-Tor überzeugte neben dem angeschlagenen Maximilian Schulze nach Anfangsschwierigkeiten auch Jan-Philipp Hilbert. „Er ist nicht gut reingekommen, dafür war er in der zweiten Hälfte dann da“, freute sich SC-Torwarttrainer Ralph Kornack, „aus der Krankensituation haben wir heute taktisch das beste gemacht.“

Am Ende festigten die Clauert-städter mit dem 44:29-Erfolg vor 200 Zuschauern ihren zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr) steht das schwere Auswärtsspiel beim Südstaffel-Fünften TSG Lübbenau II auf dem Programm.

Von Fabian Stollin

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