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Trebbiner verspielen 2. Tabellenplatz

Handball, Verbandsliga Süd Trebbiner verspielen 2. Tabellenplatz

Die Trebbiner Verbandsliga-Handballer haben ihr Auswärtsspiel beim HC Spreewald II mit 29:32 verloren. Eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit war die Ursache dafür. Damit haben die Handballer aus der Clauertstadt vorerst den 2. Tabellenplatz verspielt. Sie rutschten auf Rang 4 ab.

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Arne Pfaender, der Spielmacher der Trebbiner Handballer.

Quelle: FotoS (2): Nessler

Trebbin. Die Trebbiner Handballmänner haben zwei Wochen nach ihrer Niederlage in Lübbenau auch das zweite schwere Auswärtsspiel der Rückrunde verloren. In Luckau unterlagen die Clauertstädter am Sonntag dem Tabellendritten HC Spreewald II nach wechselhafter Leistung mit 29:32. „Trotzdem ist das meiner Meinung nach noch keine Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei“, erklärte SC-Kreisläufer Sven Keck nach der Partie, „nach dem Auswärtsspiel in Massen liegen alle Vorteile bei uns.“ Im März und April tritt die SC-Sieben nämlich sechsmal in Folge vor heimischem Publikum an.

Gegen die Spreewälder, die in der Hinrunde im Trebbiner Sportkomplex bei der 23:33-Niederlage an der starken SC-Abwehr gescheitert waren, kamen die Gäste abermals gut in die Partie. Spielmacher Arne Pfaender und Linksaußen Dustin Emmermacher fanden den Weg durch die beherzt auftretende HCS-Abwehr, ein vergebener Tempogegenstoß verhinderte beim 5:3 nach fünf Spielminuten eine noch höhere Führung. Stattdessen kam der Angriff der Hausherren ins Rollen, auch eine Rote Karte gegen den übermotiviert auftretenden Rückraumshooter Bert Orbanz nach bereits zwölf Spielminuten konnte die HCS-Angriffswelle nicht aufhalten.

Der ersten Gastgeber-Führung von 6:5 nach zehn Minuten folgte ein Drei-Tore-Vorsprung fünf Minuten vor dem Pausenpfiff. Insbesondere Routinier und Toptorschütze Wolfgang Freimann (8 Tore) genoss gegen eine zu passive Trebbiner Abwehr zu viel Freiraum. „Wir haben uns auch zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt“, mahnte Keck ob der vier Strafminuten seiner Mannschaft wegen Meckerns an, „in der ersten Hälfte war es eher ein körperlicher Fight, als dass sich die Mannschaften aufs Sportliche konzentriert hätten.“ Die Hausherren nutzten ihre Überzahl vor der Pause zum 18:13-Halbzeitstand aus.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es zunächst nach einem sicheren Heimsieg aus. Die SC-Abwehr agierte weiter zu passiv und gab den Spreewäldern die Möglichkeit zur 21:14-Führung. Eine Aufholjagd der Gäste sollte allerdings nicht ausbleiben. In der Folge stabilisierte sich die Trebbiner Deckung, auch das Torhütergespann Schulze/Hilbert durfte nach blasser erster Hälfte Paraden feiern. Nach einer Dreiviertelstunde hatten sich die Clauertstädter, angeführt von Toptorschütze David Müller (6 Tore), wieder auf 22:23 herangekämpft.

Eine Auszeit des Spreewälder Trainergespanns weckte die HCS-Sieben allerdings rechtzeitig auf. Damit unterbrachen die Hausherren den Spielfluss der Gäste entscheidend. Innerhalb von weniger als drei Minuten waren die Hausherren gegen überhastete SC-Spieler wieder auf 26:22 enteilt. „Da haben wir es verpasst, die Spannung hochzuhalten“, ärgerte sich Sven Keck, „zwei Abwehrfehler waren der Knackpunkt.“ Ein wiederholtes Verpassen des Anschlusstreffers tat der Moral der Gäste ihr Übriges, beim Stand von 30:26 fünf Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung gefallen. „Trotzdem war es gut, wie wir uns in der zweiten Hälfte präsentiert haben“, zog Keck nach dem 32:29-Heimsieg der Spreewälder die positiven Aspekte in Betracht, „es wog zu schwer, einer solch motivierten Truppe die Sieben-Tore-Führung wieder abzunehmen.“

Nach der vierten Saisonpleite rutschen die SC-Männer vorerst hinter die Mannschaften aus Lübbenau und vom HC Spreewald auf den vierten Südstaffel-Rang ab. Ein spannendes Saisonfinale scheint es trotzdem zu geben. Immerhin trennen die vier Teams inklusive der Mannschaft aus Finsterwalde nur zwei Punkte, bereits nach dem Auswärtsspiel der HCS-Sieben in Finsterwalde am Wochenende können sich die Positionen wieder verschieben. Die Trebbiner treten unterdessen am Samstag zu ihrem letzten Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten Germania Massen (17 Uhr) an.

Von Fabian Stollin

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