Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Versöhnliches Ende für Luckenwalder Kämpfer

Ringen: Bundesliga Endrunde Versöhnliches Ende für Luckenwalder Kämpfer

Ihren letzten Kampf in dieser Saison haben die Luckenwalder Bundesligaringer gewonnen. Sie gingen am Samstagabend beim KSV Aalen als 20:9-Sieger von der Matte. Ende gut, aber nicht alles gut beim LSC. Das Halbfinale war drin, es bleibt aber nur ein Traum.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Luckenwalderinnen finden zu alter Stärke zurück

Weihnachtliche Stimmung herrschte bei den Luckenwalder Bundesligaringern zum Saisonabschluss in Aalen.

Quelle: Foto: Privat

Luckenwalde. Die Luckenwalder Bundesligaringer gehen noch einmal erfolgreich von der Matte. Beim KSV Aalen gewannen sie ihre letzte Begegnung in dieser Saison mit 20:9 und sorgten so für ein versöhnliches Ende der diesjährigen Meisterschaftsserie.

Schon vor dem Kampf am Samstagabend in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle stand fest, dass es für beide Mannschaften der letzte Saisonauftritt sein wird. Weder die Gastgeber noch die Luckenwalder hatten eine Chance, die Vorschlussrunde der diesjährigen deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Ringer zu erreichen. Die Halbfinaltickets der Endrundengruppe B waren bereits an den ASV Nendingen und den ASV Mainz vergeben. Der Kampf zwischen Aalen und den Luckenwaldern hatte nur noch statistischen Wert. Beide Vereine schickten aus diesem Grund nicht mehr ihre stärkste Formation auf die Matte. Zum einen aus finanziellen Erwägungen, zum anderen aber auch aus personellen Gründen.

„Es geht uns nicht mehr darum, auf Teufel komm raus zu gewinnen“, erklärte der Luckenwalder Coach Andreas Zabel vor der Begegnung. Im Nachhinein zeigte sich der 44-Jährige dann aber mit dem erfolgreichen Auftritt seiner „Ersatzmannschaft“ sehr zufrieden. „Beide Vereine hatten offenbar die gleichen Probleme. Wir haben sie am Sonnabend aber besser gelöst“, sagte Zabel, der sich zu seiner Zukunft als Trainer der Luckenwalder Bundesligaringer nicht äußerte. Er lobte viel lieber die Kampfbereitschaft und den Teamgeist, den seine Schützlinge zum Saisonabschluss an den Tag legten.

Sieben der zehn Kämpfe des Mannschaftsduells gegen den KSV Aalen wurden von den Luckenwaldern gewonnen. Enge Siege gab es von einem konditionell starken Stefan Grigorov (57/GR) gegen den ehemaligen polnischen Europameister Mariusz Los und von Tobias Fonnesbeck (66/GR) gegen Ismail Baygus.

Felix Menzel (86/GR) schulterte als Freistilspezialist im klassischen Stil den KSV-Nachwuchsringer Manuel Hamm. „Mit seinen 72 Kilo Kampfgewicht war Felix als Klassiker nicht unbedingt dafür prädestiniert“, sagte Trainer Zabel.

Auch Lennard Wickel (75/F) gelang ein Sieg. Er war gegen den Serben Ibro Cakovic erfolgreich. „Lennard hat damit gezeigt, wozu er fähig ist. Sein Sieg ist auch gut für die Kampfbilanz der Freistiler in unserer Mannschaft“, erklärte Zabel, der das Kämpferherz generell bei allen seinen Schützlingen trotz der ungünstigen Umstände an der richtigen Stelle sah. Dies galt nach seinen Worten auch für Timofei Xenidis (98/GR), der sich bei seinem Überlegenheitssieg über Tolga Kalay technisch sehr variabel zeigte. „Insgesamt war es eine super Mannschaftsleistung zum Saisonabschluss“, erklärte Zabel.

Entsprechend gelöst war die Stimmung auf der langen Heimreise bei den Luckenwaldern.

Von Frank Neßler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.