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Viele sehenswerte Spielzüge

Gelungener Saisonabschluss der Handballer des SC Trebbin Viele sehenswerte Spielzüge

Eine gute Werbung für den Verein war das Handballfest des SC Trebbin. Selbst von einem Unwetter mit viel Regen und Wind ließen sich die Gäste nicht vom Genießen einen schönen sportlichen Tages abbringen.

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SC-Rückraumspieler Torsten Wagner (rechts) kam gut mit der defensiven 6:0-Abwehrvariante des Drittligisten zurecht. Er traf, ebenso wie VfL-Nachwuchstalent und Jugend-Bundesliga-Toptorjäger Yannik Münchberger, siebenmal.

Quelle: Frank Neßler

Trebbin. Ein Hauch von Bundesliga-Handball mit Hüpfburg und Erdbeerbowle, so präsentierte sich das Handballfest in Trebbin am Wochenende. Trotz eines zwischenzeitlichen Unwetters mit sintflutartigem Regen und viel Wind war es eine gelungene Veranstaltung, die vom SC Trebbin mit viel Liebe ausgerichtet wurde. „Wir haben sehr positive Resonanz erhalten“, sagte Vereinspräsidentin Beate Rantzsch, „auch unsere Potsdamer Gäste empfanden das wohl als guten Saisonabschluss.“

Hauptattraktion des Tages war eine freundschaftliche Begegnung zwischen den gastgebenden SC-Verbandsliga-Handballern und dem Drittligisten 1.VfL Potsdam, welches der Favorit aus der Landeshauptstadt mit 46:20 für sich entschied. Schon Stunden vor der Partie sollten eigentlich junge und alte Gäste auf dem Gelände des Sportkomplexes der Clauertstadt ein buntes Rahmenprogramm genießen. Aber der Regen machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. „Einige elektronische Geräte wie die Sprint-Zeitmessanlage mussten wieder abgebaut werden“, resümierte Rantzsch, „trotzdem sind die Hüpfburgen und abends auch das Kistenstapeln von den Erwachsenen sehr gut genutzt worden.“ Die Feuerwehr Trebbin mittels Stadtwehrführer und SC-Vizepräsident Silvio Kahle hatten dazu die Drehleiter organisiert, außerdem zeigte während des gemütlichen Beisammenseins die Tanzgruppe des SC Trebbin ihr Können. Ein sportlicher Parcours auf dem Außengelände in Zusammenarbeit mit den SC-Leichtathleten rundete das Vereinsfest ab. „Das war gute Werbung für unseren Verein“, freute sich Beate Rantzsch am Ende des Abends.

Aufgrund des Kontakts zum ehemaligen SC-Sportler Sven Keck, der unter anderem mehrere Jahre lang das Tor der Trebbiner Handballsieben hütete und mittlerweile Teammanager der Potsdamer Drittligamannschaft ist, trugen die Handballer der Clauertstadt am Nachmittag ein Freundschaftsspiel gegen die Landeshauptstädter aus. Die erste Überraschung gab es bereits vor dem Spiel: Die SC-Handball-Jugend unter Trainer Thomas Polke, frisch mit neuen gesponserten Trikots ausgerüstet, begleitete die Mannschaften auf das Spielfeld. Zu Beginn hielten dann die in der letzten Verbandsliga-Spielzeit viertplatzierten Hausherren noch recht gut mit (4:4) – bald wurde aber der Klassenunterschied deutlich. Insbesondere die flinken Außenspieler Julius Dierberg (7 Tore), Magnus Wybranietz (7) und Caspar Jacques (6) nutzten die Abwehrstärke ihrer Mannschaft zu vielen Tempogegenstoß-Toren und dem 10:21-Pausenstand. Allein die sehenswerten Konter-Pässe des VfL-Torhüters rangen den SC-Spielern Respekt ab.

Trotzdem lieferten auch die Clauertstädter in einem auch freundschaftlich geführten Freundschaftsspiel handballerische Höhepunkte: Vor allem Rückraumspieler Torsten Wagner kam gut mit der defensiven 6:0-Abwehrvariante des Drittligisten zurecht und erzielte - ebenso wie VfL-Nachwuchstalent und Jugend-Bundesliga-Toptorjäger Yannik Münchberger - sieben Treffer. Neben Wagner trugen sich sechs weitere Trebbiner in die Torschützenliste ein, unter anderem überzeugte Marcel Kroop mit zwei Treffern aus dem Rückraum. In der zweiten Hälfte wechselte dann VfL-Teammanager Sven Keck die Seiten und lief als Kreisläufer gemeinsam mit seinen alten Mannschaftskameraden auf. „Eine schöne Geste“, lobte SC-Präsidentin Rantzsch.

Die Trebbiner Unparteiischen Argewalt/Schönebeck, für die das Freundschaftsspiel ebengleich ein Abschiedsspiel aus dem Schiedsrichtergeschäft war, beendeten die handballerisch sehenswerte Partie beim Stand von 46:20 für die Gäste. „Das können wir gerne öfter machen“, war nicht nur Beate Rantzsch auf den Geschmack gekommen, auch die rund 180 Zuschauer und Gäste ließen das Trebbiner Vereinsfest zufrieden ausklingen.

Von Fabian Stollin

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