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Vom Teufelshang in den Mystery Park

Radsport, Deutschlandcup der Querfeldeinfahrer Vom Teufelshang in den Mystery Park

Deutschlandcup der nationalen Querfeldeinfahrer-Elite macht am Sonntag erstmals in Luckenwalde Station

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So schlammig wie hier am vorigen Wochenende beim Radcross in Belgien wird es am Sonntag in den Luckenwalder Weinbergen nicht zugehen, aber auf interessante Wettbewerbe der deutschen Elite dürfen sich Fans und Besucher schon freuen.

Quelle: Foto: imago sportfotodienst

Luckenwalde. Teufelshang, Schleichweg, Mystery Park, Himmelsleiter, Steilhang, Stolperwiese oder Speedstrecke – kreativ waren die Macher des ersten Deutschlandcup-Rennens der Querfeldeinfahrer in Luckenwalde bei der Namensvergabe von einzelnen Teilstrecken des 2,5 Kilometer langen Wettkampfkurses rund um Fläminghalle und Fläming-Therme in der Kreisstadt. Voller Vorfreude fiebern die Organisatoren nun der Premiere entgegen.

Der erste Deutschlandcup-Tag in Luckenwalde beginnt am Sonntag um 9 Uhr mit dem Rennen der Altersklassen U11 und 13. Dabei treten junge Fahrer an, die durchaus schon Erfahrungen als Crossbiker bei verschiedenen Wettkämpfen gesammelt haben.

Um 9.30 Uhr schiebt dann der erste Luckenwalder sein Rad an die Startlinie. Ralf Radtke vom Team de Luk fährt im Hobbyrennen mit.

Das Programm des Deutschlandcups beginnt anschließend um 10.15 Uhr gleich mit einem Höhepunkt. Clea Seidel vom gastgebenden Radteam Seidel (RTS) trifft dabei auf die Schülerinnen der Altersklasse U15. Neben den Mitbewerberinnen aus dem gesamten Bundesgebiet startet auch die Luckenwalderin Marie-Luise Kerpa. Sie hat sich mittlerweile wieder dem RSV Blankenfelde angeschlossen. In diesem Rennen werden mehr als 60 Sportler und Sportlerinnen im Gelände unterwegs sein. Ein Höhepunkt, den sich die Luckenwalder und Gäste nicht entgehen lassen sollten.

Um 11.40 Uhr wird RTS-Fahrer Frank Mirbach vor hoffentlich vielen begeisterten Zuschauern seine Runden drehen. Um 12.30 Uhr kommen die Fans aus Luckenwalde wieder voll auf ihre Kosten. Mit RTS-Mann Sven Kuschla stellt sich ein heißer Sieganwärter mit seinen Teamkameraden Marco Brußies und Hendrik Schröder dem Starter. Als ein weiterer Luckenwalder wird hier Volker Altenkirch seine Visitenkarte abgeben. Er hat seine sportliche Heimat seit Jahren in Kleinmachnow. Gleich im Anschluss, um 14.30 Uhr, kommt es zum lokalen Traditionsrennen der Kleinen Friedensfahrt. 90 angemeldete Kinder im Alter bis zu elf Jahren werden vor dem Hauptrennen der Elite eine Premiere erleben. Sie werden eine Kombination aus Geländelauf- und Radfahren durchführen. Diese hoch interessante Mischung sollte durch eine hohe Zuschauerbeteiligung unterstützt werden.

Im Hauptrennen der Männerelite sind über 60 Fahrer am Start. Bei schönster Nachmittagsstimmung hoffen zwei Luckenwalder Eigengewächse vom Radteam Seidel auf eine große Kulisse. Erik Schulze kann in diesem Jahr auf gute Resultate verweisen. Fans dürfen gespannt sein wie er sich am Sonntag schlägt und wie weit es für ihn nach vorn geht. Der fünf Jahre jüngere Rico Seidel freut sich sein Focus CX Elite-Team in seiner Heimat als Gastgeber zu begrüßen. Die Rennen der Vorwochen zeigen jedoch deutlich, dass er noch nicht mit der Spitze mithalten kann. Die Siegerehrungen in der Winners-Area am Eingang der Fläminghalle schließen gegen 16.30 Uhr den Radsporttag in Luckenwalde würdig ab.

Von Frank Neßler

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