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Von der Gründung bis zur Gegenwart

Basketball Von der Gründung bis zur Gegenwart

Jörg Lehn engagiert sich seit langem beim Basketball-Verein in Ludwigsfelde, in der Historie des BVL mussten auch kritische Situationen überstanden werden.

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Jörg Lehn gehört zu den Gründern des BVL, seit 2007 ist er Vorsitzender des Vereins.

Quelle: foto: lars sittig

Ludwigsfelde. Die Dokumente der Gründungsversammlung sind sorgfältig verwahrt, die Blätter quellen aus einem dicken Ordner, die Vereinsarbeit hat inzwischen eine lange Papierspur hinterlassen. „Ende 1999 haben wir den Basketball-Verein Ludwigsfelde gegründet“, erinnert sich Jörg Lehn. Der heutige Vorsitzende des BVL war von Anfang an dabei, als der Verein aus der Taufe gehoben wurde und eine neue Zeitrechnung des Sportes um Drei-Punkte-Würfe und Körbe in der Autobauerstadt begann.

„Wir wollten den Basketball in der Stadt erhalten“, erinnert sich der 53-Jährige an die Zeit, als die Basketballer, die vorher zur SG Motor gehört hatten, in eine neue Zukunft starteten, „und das ist uns zum Glück gelungen.“

Auch dank Lehn, der sich zunächst um die Finanzen des BVL kümmerte und 2007, als der Vereinschef aus beruflichen Gründen sein Amt abgeben musste, den Vorsitz übernahm. „Das war sicher einer der kritischen Punkte in der Vereinsgeschichte“, sagt Lehn, „es hätte durchaus sein können, das wir von der Landkarte verschwunden wären, wenn wir die Kräfte nicht gebündelt hätten.“ Mit Erfolg: Heute hat der BVL rund 40 Mitglieder, mehrere Mannschaften treten im Spielbetrieb an.

Lehn, der als studierter Betriebswirtschaftler bei Projekten eines großen Hochbau-Unternehmens in leitender Funktion tätig ist, war Ende der siebziger Jahre zum Basketball gekommen, als noch unter dem Dach der BSG Motor um Punkte und Ballgewinne gekämpft wurde. „Ich habe damals Abitur gemacht und mich haben einige Mitschüler mitgenommen“, erinnert sich der Ludwigsfelder.

Der Sport faszinierte ihn, er blieb dabei, bereits in den achtziger Jahren übernahm er den Sektions-Vorsitz – bis 2010 spielte er selber, inzwischen bremsen ihn Rückenbeschwerden. Die Höhepunkte in den 17 Jahren im Dienst des BVL? „Das waren sicher die Landes-Meisterschaften in den Jahren 2008 und 2010 in der Seniorenliga, als wir renommierte Mannschaften wie beispielsweise Bernau hinter uns gelassen haben. Auch der vierte Platz der U18-Mannschaft in diesem Frühjahr, in der mehrere Akteure aus unseren Schul-Arbeitsgemeinschaften mitspielten, war ein Riesenerfolg.“ Der Tiefpunkt im Vereinsleben sei, so Lehn, dass man in dieser Saison wegen Personalmangels erstmals kein Männerteam für den Ligabetrieb melden konnte.

Die Zukunftsprognose fällt günstig aus, beim BVL tut man einiges für die Nachwuchsgewinnung: Inzwischen gibt es vier Schul-Arbeitsgemeinschaften, in denen mehr als 50 Nachwuchsspieler trainieren. Dazu kommt eine zunehmend wachsende Kooperation mit dem Mahlower SV. „Ich denke, das die Zusammenarbeit sehr wichtig ist, um zu Überleben zu sichern, weil man sich sonst das Potenzial wegnimmt.“ Lehn, der in seinem Wohnort Ahrensdorf auch jahrelang als Betreuer bei der HSG fungierte, will sich noch lange beim BVL einbringen. „Solange man das zeitlich alles schafft, werde ich weitermachen. Die Arbeit mit den jungen Leuten und den vielen tollen Mitstreitern, die ebenfalls schon sehr lange dabei sind, macht Riesenspaß.“

Info: Der BVL sucht noch Verstärkung, mehr Infos gibt es auf der Homepage unter www.bvl1999.com.

Von Lars Sittig

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